Der amtierende Auracher Rathauschef Simon Göttfert kann auf eine sechsjährige positive Amtszeit blicken. Große Projekte wurden in Angriff genommen, sind noch in Gange oder stehen kurz vor ihrem Abschluss.
Unter anderem verweist Göttfert auf den Neubau der Kindertagesstätte und den Bauhof. Beide Objekte sollen noch in diesem Jahr ihrer Bestimmung übergeben werden. Den in Kürze anstehenden Kommunalwahlen schaut Göttfert gelassen entgegen, da er als einziger Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht. Seine Wiederwahl gilt auch deswegen als sicher, weil er eine breite Unterstützung seitens des Gemeinderats sowie der Bürgerinnen und Bürger erfährt.
Seine Arbeit im Rathaus, so erklärte er, bereite ihm weiterhin sehr viel Freude. Es sei für ihn ein Ansporn und zugleich eine Herausforderung, die begangenen Projekte fortzuführen und zu Ende zu bringen. Unter anderem steht laut Göttfert die geplante Schulhauserweiterung mit Verwaltungsräumen der Gemeinde mit einer Kostenschätzung von rund 6,4 Millionen Euro – davon zirka 3,2 Millionen Euro Förderung für die Räumlichkeiten der Schule – an.
Für das neue Wohnbaugebiet Weiherwiesenfeld ist die Ausschreibung der Arbeiten abgeschlossen, für die Feuerwehren Aurach und Weinberg die Beschaffung von je einem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) 20 mit Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro anberaumt. Im Zuge der Dorferneuerung in Weinberg sollen dieses Jahr erste Umsetzungen erfolgen. Des Weiteren liegt laut Göttfert der vorläufige Bescheid für die Bundesförderung Gigabit 2,0 für schnelles Internet mit Gesamtkosten in Höhe von 23,5 Millionen vor.
Der Antrag hierzu war in interkommunaler Zusammenarbeit der Kommunen Aurach, Burgoberbach, Dinkelsbühl, Gundelsheim und Weisendorf eingereicht worden. Den Eigenanteil der Gemeinde Aurach beziffert der Bürgermeister mit rund 670.000 Euro. Die Arbeiten für die Sanierung des Kanal- und Wasserleitungsnetzes in der Ortsdurchfahrt Weinberg laufen nach Plan und werden sich auf rund 4 Millionen Euro Gesamtkosten belaufen.