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Veröffentlicht am 05.06.2026 17:00

Ausbildung und Social Media: Die eigenen Profile checken

Die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Doch welche Rolle spielt der Inhalt unserer Beiträge im Hinblick auf Bewerbungen?  (Foto: Pixabay)
Die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Doch welche Rolle spielt der Inhalt unserer Beiträge im Hinblick auf Bewerbungen? (Foto: Pixabay)
Die sozialen Netzwerke sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Doch welche Rolle spielt der Inhalt unserer Beiträge im Hinblick auf Bewerbungen? (Foto: Pixabay)

Mittlerweile gehört es für viele Menschen zum Alltag, die verschiedensten Ausschnitte aus dem eigenen Leben in den sozialen Netzwerken zu posten. Doch hier ist auch in Hinblick auf die berufliche Karriere Vorsicht geboten.

Die Mehrheit der künftigen Azubis ist auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, TikTok, Youtube und Co. angemeldet und teilt dort Content mit Freunden und der ganzen Welt. Dies hat natürlich auch viele Vorteile: Man hält den Kontakt zu Freunden und der Familie, lernt neue Menschen kennen, kann sich zu den unterschiedlichsten Themen oder Veranstaltungen informieren und das aktuelle Weltgeschehen verfolgen.

Das Internet vergisst nicht

Doch die Online-Welt bringt auch so einige Gefahren mit sich – und man sollte sich letztlich immer genau überlegen, welche Informationen man mit der Öffentlichkeit teilen möchte. Denn das Internet vergisst nicht.

Aber kann diese Offenheit auch dazu führen, dass die Karrierechancen sinken? Grundsätzlich ist die Freizeit privat und vom Arbeitsleben zu trennen – völlig klar. Jedoch können einschlägige Internet-Postings tatsächlich dazu führen, dass man im Bewerbungsverfahren abgelehnt wird oder sogar seinen Job verliert.

Unangemessenes entfernen

Viele Unternehmen durchforsten das Internet, um mehr über ihre Bewerber zu erfahren. In der Bewerbung hebt man seine positiven Seiten hervor, zeigt sich motiviert, engagiert und diszipliniert. Aber das „Insta-Profil“ und die eigenen Postings auf Twitter bringen private Seiten zum Vorschein, die die Personaler manchmal deutlich mehr interessieren.

Beleidigungen, unangebrachte Äußerungen, Bilder mit Waffen, Nacktfotos oder Videos von ausschweifenden Alkoholexzessen führen schnell zur Ablehnung von Bewerbern oder ernsten Personalgesprächen. Jeder internetaffine Mensch, Bewerber oder Angestellter, sollte sich selbst googlen und unangemessene Bilder, Videos und Postings entfernen. Auch aus Gruppen, denen man noch vor Jahren angehörte und sich mittlerweile nicht mehr zugehörig fühlt, sollte ausgetreten werden, um kein falsches Bild entstehen zu lassen.

Bewusster Umgang mit Social Media

Setzt man zudem sein Social-Media-Profil auf „privat“, können Menschen die Inhalte nur sehen, wenn man ihnen die Erlaubnis erteilt. Heutzutage ist man gläsern. Das sollte einem stets bewusst sein, wenn man mal wieder das ein oder andere postet. Man sollte sich stets fragen: „Muss das wirklich ins Internet?“

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Von ps/AM, rae
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