Autotransporter überschlägt sich auf der A6: Fahrer bleibt bei Unfall unverletzt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 04.02.2026 10:38

Autotransporter überschlägt sich auf der A6: Fahrer bleibt bei Unfall unverletzt

Zwei Unfälle gab es am Dienstag auf der A6 bei Aurach.  (Symbolbild: Jens Büttner/ZB/dpa)
Zwei Unfälle gab es am Dienstag auf der A6 bei Aurach. (Symbolbild: Jens Büttner/ZB/dpa)
Zwei Unfälle gab es am Dienstag auf der A6 bei Aurach. (Symbolbild: Jens Büttner/ZB/dpa)

Zwei Fahrzeuge, die mit Autos beladen waren, sind am Dienstag auf der A6 ins Schleudern geraten. Es kam zu erheblichen Behinderungen des Verkehrs.

Am Dienstag gegen 23 Uhr verlor in Richtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Feuchtwangen-Nord und Aurach der Fahrer eines Klein-Lkw die Kontrolle. Er transportierte auf dem Zugfahrzeug und einem Anhänger jeweils einen Kleintransporter.

Das Zugfahrzeug überschlug sich nach den Angaben der Polizei und kam auf den Rädern zum Stehen. Der Anhänger scherte aus und blieb auf der Seite liegen. Der 66-jährige Fahrer aus Tschechien wurde durch den Rettungsdienst behandelt, gab aber an, nicht verletzt zu sein und verweigerte auch eine Mitnahme ins Krankenhaus. Sein Beifahrer blieb ebenfalls unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10.000 Euro.

Die Feuerwehren Schnelldorf und Weinberg sicherten die Unfallstelle zunächst ab, dann übernahm die Autobahnmeisterei Herrieden. Ein Abschleppdienst wurde mit der Bergung der Fahrzeuge beauftragt. Die Unfallstelle war bis zum Abschluss der Bergungs- und Reinigungs-maßnahmen bis kurz vor 3 Uhr am Mittwoch nur über den Standstreifen passierbar.

Lkw-Fahrer landet in der Mittelschutzplanke

Bereits am Morgen hatte es auf der A6 einen Unfall mit einem Autotransporter gegeben. Gegen 5.20 Uhr war in Richtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Herrieden und Aurach ein 25-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer unterwegs. Er hatte auf Lkw und Anhänger sieben Pkw geladen. Nach den Angaben der Polizei prallte er in die Mittelschutzplanke, beschädigte diese auf einer Länge von knapp 150 Metern und kam anschließend im Bankett des Mittelstreifens zum Stehen. Dadurch wurde die linke Fahrspur blockiert.

Der Lkw-Fahrer wurde nach der Versorgung durch den Rettungsdienst zur Untersuchung in die Klinik nach Ansbach gebracht. Dort wurden keine Verletzungen festgestellt. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Weil sich Anhaltspunkte dafür ergaben, dass der Unfall im Zusammenhang mit einer Ermüdung des Fahrers stand, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Im Rahmen der Unfallaufnahme, der Bergungsmaßnahmen sowie den anschließenden Reparaturarbeiten an der Mittelschutzplanke kam es bis nach 17.30 Uhr immer wieder zu kurzfristigen Sperrungen der Autobahn und den daraus resultierenden Behinderungen für den Verkehr.

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