Seinen Porsche hat am Samstagnachmittag ein 66-Jähriger auf der Autobahn A7 in Höhe von Neusitz zu Schrott gefahren. Wie sich herausstellte, hatte er 1,7 Promille Alkohol intus.
Von einem „missglückten Überholvorgang” berichtet die Polizeiinspektion Rothenburg. Demnach fuhr der 66-Jährige am Samstag kurz nach 17 Uhr in Richtung Süden hinter einem Lkw. Auf der Überholspur näherte sich von hinten ein weiteres Fahrzeug.
Plötzlich, so die Polizei, beschleunigte der Porschefahrer stark, um den Lkw noch vor dem anderen Fahrzeug zu überholen. Dabei prallte er mit der rechten Frontseite seines Sportwagens links an das Heck des Lastwagens. Das Fahrzeug auf der linken Spur wurde nicht in den Unfall verwickelt. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem aus Unterfranken stammenden Porschefahrer starken Alkoholgeruch fest. Ein Test vor Ort ergab einen Wert von etwas über 1,7 Promille. Eine Blutentnahme im Krankenhaus Rothenburg folgte. Der Führerschein des 66-Jährigen wurde sichergestellt.
Die finanzielle Bilanz der Karambolage: Der Porsche ist aus Sicht der Polizisten Totalschaden, sie beziffern ihn mit rund 35.000 Euro. Der Schaden am Lkw wird auf etwa 4000 Euro geschätzt.