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Veröffentlicht am 30.08.2024 13:33

Blauzungenkrankheit an der Grenze zu Mittelfranken

Die Blauzungenkrankheit ist für die Tiere sehr schmerzhaft und kann zum Tod führen. (Archivbild: dpa/Ralf Roeger)
Die Blauzungenkrankheit ist für die Tiere sehr schmerzhaft und kann zum Tod führen. (Archivbild: dpa/Ralf Roeger)
Die Blauzungenkrankheit ist für die Tiere sehr schmerzhaft und kann zum Tod führen. (Archivbild: dpa/Ralf Roeger)

Das Landratsamt Kitzingen warnt vor der Blauzungenkrankheit, die offenkundig immer weiter um sich greift. Nachdem Mitte August ein erster Fall in Bayern bei Aschaffenburg bekannt wurde, wurde das Virus nun in der letzten Augustwoche bei einem Weiderind im Landkreis Kitzingen nachgewiesen.

Wo genau dies der Fall war, gab die Kitzinger Behörde nicht bekannt. Nach dem Kenntnisstand unserer Redaktion liegt der betroffene Betrieb nahe der Landkreisgrenze zu Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und damit nahe an der Bezirksgrenze zu Mittelfranken.

„Das Blauzungenvirus Typ 3 breitet sich seit Wochen von Nordwestdeutschland über das Bundesgebiet aus“, hieß es in der Mitteilung des Landratsamts. Das Virus werde über blutsaugende Insekten, die Gnitzen, verbreitet.

Betroffen von der Blauzungenerkrankung sind üblicherweise Schafe, Rinder und andere Wiederkäuer, wurde erläutert. Die nun vorherrschende Variante des Virus führt besonders bei Schafen zu schweren Erkrankungen.

Für Menschen gilt der Erreger jedoch als ungefährlich. Auch der Verzehr von tierischen Produkten wie Fleisch- oder Milchprodukten sei nicht bedenklich.

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Eine Impfung der Tiere gegen das BTV 3-Virus sei möglich. Landwirte und Tierbesitzer sollen sich hierfür an ihren Tierarzt wenden, riet die Kreisbehörde.

Weitergehende Informationen sind auf den Seiten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in der Rubrik Tiergesundheit zu finden, www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/blauzungenkrankheit/bt_verbringung_nach_bayern.htm.

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