Wenn sich am 10. September der Vorhang erstmals für „The Uprising” öffnet, steigt die Spannung: Wie hat Regisseur Paul Greengrass Westmittelfranken in Szene gesetzt? Immerhin wurden hier größere Teile des Hollywood-Films gedreht. In einem exklusiven Event zeigt das KulturKino Feuchtwangen in Kooperation mit der FLZ den Film zur Premiere.
Seit Beginn der Dreharbeiten für das Mittelalter-Epos hat die Redaktion die Entstehung des Streifens intensiv begleitet – so nahe, wie möglich. Die Filmsets im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim und in der Festung Lichtenau waren streng abgeschirmt. Beteiligte waren per Vertrag zum Stillschweigen verpflichtet.
Klar ist schon jetzt: Auf so großer Leinwand wurde die Region schon lange nicht mehr präsentiert. Oder womöglich noch nie? So wurde der gesamte Film unter dem Arbeitstitel „The Rage” in Bayern gedreht, neben Bad Windsheim und Lichtenau waren auch Sets in Nürnberg aufgebaut. Und bereits der erste Filmtrailer versprach Wiedererkennungswert: Gebäude aus dem Freilandmuseum, die Nürnberger Sebalduskirche und weitere Orte aus der Region sind darin gut zu erkennen.
Regisseur Greengrass, der als Spezialist für opulente Thriller gilt (unter anderem die Jason-Bourne-Reihe, „Captain Phillips”, „Flug 93”), verschlägt es für „The Uprising” ins Mittelalter. Der Film handelt vom blutigen Bauernaufstand in England 1381. Fränkische Fachwerk- und Festungsarchitektur bilden dafür die Kulisse. Die Hauptrolle spielt Spiderman-Darsteller Andrew Garfield. Mit von der Partie sind außerdem Stars wie Tom Hollander („White Lotus”) und Stephen Dillane („Game of Thrones”). Erste Branchenbeobachter haben den Film bereits für eine mögliche Oscar-Nominierung auf dem Zettel.
Grund genug, sich das Werk gemeinsam anzusehen: Das KulturKino Feuchtwangen holt den Film in Zusammenarbeit mit der FLZ direkt zum Deutschlandstart in die Region. Am Donnerstag, 10. September, ist „The Uprising” dort zu sehen. Begleitet wird die Premiere von einem exklusiven Rahmenprogramm: Unter anderem erzählt FLZ-Bildredakteurin Evi Lemberger, wie sie einen Tag auf geheimer Mission verbrachte, um dem Filmdreh auf wenige Meter nahe zu kommen. Volontär Constantin Prosch berichtet von seinen Recherchen während der Dreharbeiten in Lichtenau. Auch ein Beteiligter am Filmset kommt zu Wort.
Beginn im KulturKino ist um 20 Uhr. Gegen Vorlage der ZAC-Karte (Zeitungs-Abo-Card) gibt es ein Freigetränk. Karten kosten neun Euro (Jugendliche bis 14 Jahre: fünf Euro, FSK12). Tickets sind über das Buchungssystem des KulturKinos erhältlich: kulturkino-feu.de/spielplan-tickets
Weitere Vorstellungen ohne Begleitprogramm finden am Sonntag, 13. September, um 17 und 20 Uhr statt. Die ZAC-Prämie ist auch hier einlösbar.