Ein Hühnerstall mit Holzlager in Markt Bibart ist am Sonntagmorgen in Brand geraten. Das Gartenhaus brannte ab. Sechs Hühner und zehn Wachteln fielen dem Feuer zum Opfer, berichtete Kommandant Benedikt Roos.
Zudem griffen die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus am Ringweg, nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt, über. Menschen wurden nicht verletzt – bis auf den Schrecken bei der betroffenen, fünfköpfigen Familie.
Wie Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen berichtete, wurde gegen 6 Uhr Alarm geschlagen. Der in der Nähe des Unglücksorts wohnende Markt Bibarter Kommandant sah bereits bei seiner Fahrt zum Feuerwehrhaus, dass es sinnvoll wäre, dem Brand von zwei Seiten zu Leibe zu rücken, erläuterte Weiskirchen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Flammen aber bereits das Haus erfasst und waren in die Dachhaut eingedrungen, berichtete Roos.
Es wurden zusätzliche Kräfte aus Scheinfeld, einschließlich einer Drehleiter, und aus Altmannshausen nachalarmiert. Insgesamt waren laut Roos und Weiskirchen rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Man habe den Brand dann relativ schnell in Griff gehabt, sagte Roos. Kurz vor Mittag waren auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen.
Nach ersten Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Das Obergeschoss ist nach Informationen der Gemeinde bis auf Weiteres unbewohnbar. Den Beteiligten sei Hilfe angeboten worden, erklärt Bürgermeister Klaus Nölp. Die betroffene Person löse die Wohnsituation aber privat.
Die Ermittlungen zur Ursache hat die Kripo Ansbach übernommen, erklärte das Polizeipräsidium Mittelfranken. Brandermittler waren am Montagvormittag vor Ort, um sich das Gebäude anzusehen. Wie das Präsidium gegenüber der FLZ mitteilt, handelt es sich wohl um eine technische Ursache, die zu dem Feuer geführt hat.