Gerade hatten die Scheinfelder den 27-jährigen Theodor Schell als Bürgermeister gewählt, jetzt ist er schon Chef der Verwaltungsgemeinschaft. Geschlossen wählten die Entsandten der Gemeinden Schell für die nächsten sechs Jahre. Mit 20 von 20 Stimmen war das Wahlergebnis eindeutig.
„Dass die Kollegen der VG gerade mich als den Jüngsten der Bürgermeister für das Amt gewählt haben, ist für mich ein absolut schöner Vertrauensbeweis“, so Schell. Den Umstand, dass die Gemeinden der VG explizit den Scheinfelder Rathauschef bestimmten, wertet Schell ergänzend als sehr sinnvoll. Da das Personal der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld als Dienstsitz hat, wären die Aufgaben gerade für den Scheinfelder Bürgermeister durch die kurzen Dienstwege besonders effizient und rasch umsetzbar. Genau das solle eine moderne Verwaltung ja leisten.
Als Stellvertreter für Theodor Schell hatten die Mitglieder der VG Peter Sendner (Oberscheinfeld) und Anton Schiefer (Sugenheim) gewählt. Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses für die VG sind Gerhard Heim (Scheinfeld), Bernhard Brändlein (Scheinfeld), Peter Sendner (Oberscheinfeld), Christina Biedermann (Langenfeld), Bernd Eisenbeiß (Sugenheim), Florian Körner (Markt Taschendorf) und Fabian Wiederer (Markt Bibart). Gerhard Heim hat den Vorsitz, Stellvertreter ist Bernd Eisenbeiß.
Theodor Schell möchte die Verwaltung für die Bürger attraktiver und die Abläufe effizient gestalten. Gerade an diesen Zielen wolle er sich ab sofort messen lassen. Umstrukturierungen für die Verwaltung und das neue Bürgerbüro sollen das ermöglichen. Jetzt ist schon das Trauen der Paare ideal umsetzbar. Denn die Mitglieder der VG sind nun Eheschließungsbeamte und die Dorflinde Langenfeld ist jetzt als würdiger Raum für Trauungen gewidmet worden.