Der asiatische Comic-Markt boomt, Japan ist bei den Mangas und Webtoons an der Spitze. Viele dieser Hefte wird es bei der diesjährigen Comicbörse geben, die in ihrer 56. Auflage in Ansbach stattfinden wird. Organisatoren sind Michael Hauer und Andreas Utschig. Für die Börse am Samstag, 18. April, hat Michael Hauer eine ganze Kiste der trendigen Mangas dabei.
Ausgebucht ist der Sammlermarkt im Brücken-Center schon eine Weile, Interessierte kommen auf die Warteliste, erzählt Hauer. 25 Ausstellende aus ganz Süddeutschland haben sich angemeldet, um von 9.30 bis 18 Uhr ein buntes Sortiment an Mangas, Comics und Co. auszustellen.
Neben Mangas, Figuren und Sammelkarten gibt es bei der Messe auch einige Klassiker, frankobelgische Comics wie Yoko Tsuno und Asterix zum Beispiel. Persönlich gefallen Hauer die Western und Funnys aus den 1950er- und 1960er-Jahren.
Für eine Stadt von der Größe Ansbachs ist eine solche Comicbörse etwas Außergewöhnliches, findet Hauer. Den großen Erfolg sieht er in dem besonderen Charme, den das Stöbern in den Kisten im Gegensatz zu Onlinekäufen hat.
Er spricht den Kundinnen und Kunden dafür sein Lob aus, „Die Börse gibt es nur wegen des besonders hohen Interesses der Besucher.” Die kommen vor allem aus dem Landkreis Ansbach, seit der Pandemie sogar besonders zahlreich. Zu Besuch kommen junge und alte Menschen, darunter viele Sammler und Nerds, so Hauer. „Der Markt bietet eine ganz eigene Erfahrung”, manche der Besucherinnen und Besucher treffen sich dort jedes Jahr wieder.