Das ANswerk ist ein Ort für junge Menschen, die ihre Unternehmensideen umsetzen wollen. Weil die Entwicklung gut ist, musste das digitale Gründerzentrum für Stadt und Landkreis Ansbach vergrößert werden. Die neuen Räumlichkeiten wurden jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.
„Mit der Vergrößerung können wir das ANswerk weiterentwickeln und eine Fläche beziehen, die Gründerteams attraktive Räume bietet”, wie Oberbürgermeister Thomas Deffner bei der Soft Opening genannten Veranstaltung sagte. Neben Büros bieten die neuen Räumlichkeiten auch Platz für Besprechungen – unter anderem wurden dafür Boxen im Gang installiert –, Veranstaltungen und Workshops.
Umgewöhnen müssen sich die Verantwortlichen und Gründer indes nicht. Das ANswerk ist weiterhin im alten Posthof in der Bahnhofstraße zu finden. Für die Vergrößerung auf jetzt insgesamt 592 Quadratmeter wurde nur die Seite des Grundstücks gewechselt. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind aus einem überdachten Parkplatz, wo früher die Postautos abgestellt wurden, attraktive und helle Räumlichkeiten entstanden.
Die Verantwortlichen seien mit Blut, Schweiß und Tränen an das Projekt herangegangen, berichtete OB Deffner. An der Grundausrichtung hat sich derweil nichts geändert. Kernaufgabe wird es nach den Worten des Ansbacher Stadtoberhauptes weiter sein, die Büroflächen an Gründerteams zu vermieten. Die dafür verfügbaren Räume sind derzeit alle belegt. „Das ist eine gute Nachricht.“
Zwei noch freie Büros sollen an die Hochschule Ansbach gehen, um hier deren eigene Gründungsberatung zu installieren. Die Idee hinter der Vermietung: Es soll eine zentrale Anlaufstelle für alle Gründer geschaffen werden.
Man freue sich, dass die Entwicklung des Zentrums für Stadt und Landkreis Ansbach in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt in die richtige Richtung gegangen sei, betonte Wirtschaftsförderer Thomas Merkel (Landkreis Ansbach). „Das Gründerzentrum ist wirklich ein Aushängeschild.“ Gemäß seinen Ausführungen hängt das auch mit der regionalen Wirtschaft zusammen.
„Wir können nur wachsen und uns entwickeln, wenn aus der Region heraus eine Unterstützung da ist“, legte er dar. Wenn es gelinge, dieses zarte Pflänzchen weiter zu hegen, „dann ist uns für unsere Region nicht bange“.