Das Riesenrad in Rothenburg steht still: Keine Informationen vom Betreiber | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 03.04.2026 18:56

Das Riesenrad in Rothenburg steht still: Keine Informationen vom Betreiber

Diesen nächtlichen Blick vom Riesenrad aus auf die Stadt wird es vorerst nicht mehr geben. (Foto: Mirko Fryska)
Diesen nächtlichen Blick vom Riesenrad aus auf die Stadt wird es vorerst nicht mehr geben. (Foto: Mirko Fryska)
Diesen nächtlichen Blick vom Riesenrad aus auf die Stadt wird es vorerst nicht mehr geben. (Foto: Mirko Fryska)

Am 25. März startete in Rothenburg eine neue Attraktion: ein 60 Meter hohes Riesenrad, das auf dem Hasa-Parkplatz errichtet wurde. Seit Donnerstagnachmittag, kurz vor 17 Uhr, steht es allerdings still.

Enttäuschte Gesichter gab es, als klar war, dass eine Fahrt im Riesenrad nicht mehr möglich war. Auch in den sozialen Medien wird seitdem heftig diskutiert: Viele finden es schade und „blamabel”, dass die neue Attraktion bereits nach wenigen Tagen wieder stillsteht. Andererseits wurde vielfach bemängelt, dass das Fahrgeschäft nicht ins Stadtbild passt.

Platz für 400 Gäste in 42 Gondeln

Das Rad zählt Informationen des Betreibers zufolge zu den „größten transportablen Riesenrädern seiner Art”. In den 42 Gondeln können demnach mehr als 400 Gäste sitzen, nachts leuchtet es hell über der Stadt. Eigentlich hatte der Betreiber, ein Unternehmen aus Niedersachsen, geplant, dass das Riesenrad bis zum Sommer stehen soll, abhängig vom Interesse der Bevölkerung.

60 Meter hoch ist das Riesenrad, das derzeit am Rothenburger Hasa-Parkplatz aufgebaut ist. (Foto: Simone Hedler)
60 Meter hoch ist das Riesenrad, das derzeit am Rothenburger Hasa-Parkplatz aufgebaut ist. (Foto: Simone Hedler)

Rothenburg bekommt ein kolossales Riesenrad: Das hat der Betreiber vor

Am Rande der Altstadt wird das 60 Meter hohe Fahrgeschäft derzeit aufgebaut. Hier sollen für mindestens zwei Monate besondere Ausblicke geboten werden.
24.03.2026 12:00
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Jetzt ist unklar, wie, wann und ob es sich weiterhin drehen wird. Über die Hintergründe wird heftig spekuliert. Gerüchten zufolge habe ein Nachbar juristische Schritte gegen den Betreiber eingeleitet. Ob das der Wahrheit entspricht, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden, der Betreiber war nicht zu erreichen. Auf dessen Facebook-Seite war allerdings am Freitagnachmittag zu lesen, dass der Betrieb des Riesenrads vorübergehend eingestellt sei, die Situation werde „aktuell geprüft“. Vonseiten der Stadt wurden zudem für Anfang der kommenden Woche nähere Informationen angekündigt.

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