Gute Arbeit leistete offensichtlich das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der SpVgg Ansbach in der abgelaufenen Fußballsaison 2024/25. Mehrere seiner Spieler weckten das Interesse der Bundesliga-NLZs. Vor allem der 1. FC Nürnberg „wilderte“ ein wenig bei den Westmittelfranken.
Die Verantwortlichen aus der Noris holten insgesamt sechs Talente aus Ansbach. In die U17 des FCN wechselt der Neuendettelsauer Till Schäff. Er hofft, dort in der DFB-Nachwuchsliga Fuß zu fassen.
Der Windsbacher Marcel Dodenhöft überzeugte in der U13-Förderliga als Ansbacher Torjäger und wird nun in der Nürnberger U14 mit dem ehemaligen Kapitän der FCN-Profis, Enrico Valentini, einen prominenten Trainer haben.
Gleich drei Spieler der U12 der SpVgg Ansbach wechselten an den Valznerweiher in die U13. Möglicherweise ausschlaggebend dafür war die Tatsache, dass die Ansbacher U12 bei zwei Hallenturnieren dem Club keine Chance ließ. So krallten sich die FCN-Verantwortlichen die SpVgg-Offensive: Jason Heilig (Diebach), David Nixel (Bechhofen) und Paul Ehard (Gunzenhausen) werden nun versuchen, in der U13 des FCN ein neues Level zu erreichen.
Dies hat auch U10-Torwart Till Masetzky vor. Der Wilhermsdorfer wechselt in die U11 des 1. FC Nürnberg.
Der Ansbacher Partnerverein SpVgg Greuther Fürth wollte da nicht hintanstehen, beließ es aber bei derzeit nur einer Verpflichtung. Die Kleeblättler zogen den Torjäger der U14 ans Land, Maik Mottl. Der Dietenhofener wurde mit seiner Mannschaft Förderligameister.
Der Spielmacher der SpVgg-U14, Alan Boer, weilt derzeit in seiner Heimat in den USA. Er ist beim 1. FC Kaiserslautern und bei Waldhof Mannheim im Gespräch, aber solange die Versetzung seines Vaters von Katterbach nach Ramstein noch nicht über die Bühne ist, liegt dieser Wechsel auf Eis. Klar ist jedoch, dass Boer nicht mehr im SpVgg-Trikot auflaufen wird.
Dies wird auch Hannes Lederer vorläufig nicht mehr tun. Der Sondernoher wird künftig als Torwart der U14 der Würzburger Kickers agieren und dafür seinen Stammplatz im Ansbacher Tor aufgeben.