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Veröffentlicht am 24.04.2025 10:00

Der Kreisjugendring Ansbach unterstützt den BDKJ Herrieden

Bei der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings Ansbach hat Maurizio Schneider vom Bezirksjugendring Mittelfranken knapp 60 Gäste, darunter 36 Delegierte, im Pfarramt Mitteleschenbach über die anstehenden Veränderungen im Land und im Bezirk informiert.

Laut einer Pressemitteilung stellte sich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend bei dieser Gelegenheit als Mitgliedsverband vor. Auch die Vorstandsmitglieder des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Herrieden gaben einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise des Jugendverbandes und berichteten über die gute Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendstelle in Herrieden.

Kein Verständnis für die Schließungspläne

Für großes Unverständnis sorgte daher auch die angekündigte bevorstehende Schließung der katholischen Jugendstellen im Bistum Eichstätt. Das Bistum hatte erklärt, dass die Dekanatsbüros bis zum 31. Dezember 2025 und die Katholischen Jugendstellen bis zum 31. Dezember 2026 geschlossen werden sollen.

Bezirks-, Kreis- und Stadtjugendringe brachten in einer Mitteilung ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck: „Dieser geplante Schritt stellt einen drastischen Einschnitt dar und gefährdet die kirchliche Jugendarbeit vor Ort“, heißt es.

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Der BDKJ sei als großer Jugendverband ein wichtiger Bestandteil des Bayerischen Jugendrings und seiner Gliederungen. Daher habe ein Eingriff in seine Strukturen Auswirkungen auf die Jugendarbeit in den betroffenen Städten, Landkreisen und Bezirken.

Jugendarbeit ist nicht nur Mittel zum Zweck

„Die kirchliche Jugendarbeit nimmt in ihrem Bereich eine zentrale Rolle in der Entwicklung junger Menschen ein und ist dabei weit mehr als nur ein Ort des spirituellen Wachstums“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Jugendarbeit ist grundsätzlich nicht nur Mittel zum Zweck, sondern hat einen eigenständigen Wert.“ Jugendliche sollen sich entfalten, soziale Kompetenzen entwickeln und sich selbst verwirklichen. Die wertvollen Möglichkeiten zur Entwicklung, die die Jugendarbeit biete, sei besonders bedeutsam, da Jugendliche nach Halt und Werten suchten, die ihnen helfen, ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden.

Als Dachverband der katholischen Jugendverbände übernehme der BDKJ eine bedeutende Rolle in der kirchlichen Jugendarbeit. Durch die Beschaffung von Fördermitteln, Ermöglichung von Teilhabe und politisches Engagement sorge er dafür, dass die Jugendarbeit nicht nur finanziell, sondern auch gesellschaftlich gut aufgestellt ist. Dies sei nur möglich, weil es eine bewährte und verlässliche hauptamtliche Struktur gebe.

Veränderungen in Gesellschaft und Kirche erfordern Anpassung

Ohne die Jugendstellen, deren kontinuierliche Unterstützung vor Ort, Schulungen und Anerkennung werde die Qualität und Nachhaltigkeit der Jugendarbeit gefährdet. Es sei daher entscheidend, eine gute hauptamtliche Struktur zu erhalten.

Veränderungen in Gesellschaft und Kirche erforderten auch Anpassungen, die aber nur unter Beteiligung aller Betroffenen stattfinden könne.

Die Jugendringe sprechen sich daher in der Mitteilung für den Erhalt kirchlicher Jugendarbeit in ihrer derzeitigen Dimension und zum Erhalt der entsprechenden Strukturen aus. Sie sehen darin zugleich eine Chance und eine Verpflichtung der Bistumsleitung.

Solidarität mit katholischer Jugend

Die katholische Jugendarbeit käme nicht nur den Jugendlichen selbst zugute, sondern leiste auch einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt, zur Wertevermittlung in der Gesellschaft und zur demokratischen Grundordnung.

Der Erhalt und die Förderung der Strukturen, die diese Arbeit ermöglichen, seien gerade auch im Blick auf zukünftige Generationen unerlässlich.

Um ihre Sorge zu bekräftigen, sammelten Vertreter des BDKJ Herrieden und des Kreisjugendrings Ansbach Unterschriften für eine Petition des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend des Diözesanverbands Eichstätt.

Außerdem teilte der Caritasverband für die Diözese Eichstätt mit, dass die Freizeit auf dem Osterberg bei Pfünz vom 15. bis 21. Juni abgesagt wurde. Grund sei ein Wasserschaden im Selbstversorgerhaus, „der leider bis zur geplanten Freizeit in den Pfingstferien voraussichtlich nicht behoben werden kann“.

Vertreter des BDKJ Herrieden und der Vorstand des Kreisjugendrings Ansbach sammelten auf der Vollversammlung Unterschriften für die Petition zum Erhalt der Jugendstellen. (Foto: Kreisjugendring Ansbach/Beatrix Friedmann)
Vertreter des BDKJ Herrieden und der Vorstand des Kreisjugendrings Ansbach sammelten auf der Vollversammlung Unterschriften für die Petition zum Erhalt der Jugendstellen. (Foto: Kreisjugendring Ansbach/Beatrix Friedmann)
Vertreter des BDKJ Herrieden und der Vorstand des Kreisjugendrings Ansbach sammelten auf der Vollversammlung Unterschriften für die Petition zum Erhalt der Jugendstellen. (Foto: Kreisjugendring Ansbach/Beatrix Friedmann)
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