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Veröffentlicht am 12.07.2024 07:00

Der Zweckverband Interfranken setzt seine Planungen fort

470.000 Euro stellt der Zweckverband Interfranken heuer für Grundstücksverkäufe bereit. Ausgegeben wird das Geld aber nur, wenn sich entsprechende Gelegenheiten bieten. (Foto: Zweckverband Interfranken)
470.000 Euro stellt der Zweckverband Interfranken heuer für Grundstücksverkäufe bereit. Ausgegeben wird das Geld aber nur, wenn sich entsprechende Gelegenheiten bieten. (Foto: Zweckverband Interfranken)
470.000 Euro stellt der Zweckverband Interfranken heuer für Grundstücksverkäufe bereit. Ausgegeben wird das Geld aber nur, wenn sich entsprechende Gelegenheiten bieten. (Foto: Zweckverband Interfranken)

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Industrie-/Gewerbepark Interfranken hat den Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet. Im Zentrum der Aktivitäten des Verbands stehen die Planungen für den Anschluss an die Autobahn A7 und für einen Güterbahnhof.

Bei einem Besuch in Brüssel informierten sich Verbandsvertreter darüber, wie die Politik auf europäischer Ebene funktioniert und welche Fördermöglichkeiten es von dort gibt. Außerdem tritt der Zweckverband der Gleisanschluss-Charta des Verbands der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Bund der Wasserstoffregionen bei. In der Verbandsversammlung wies der Vorsitzende, Feuchtwangens Bürgermeister Patrick Ruh, zudem auf die kürzlichen Besuche der bayerischen Staatsminister Christian Bernreiter und Florian Herrmann hin.

Zum Sachstand beim Autobahnanschluss sagte Ruh, weitere Abstimmungen mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Würzburger Niederlassung der Autobahn GmbH seien erfolgt. Daraus ergab sich, dass die Planungen der Anschlussstelle mit denen für die Kreisstraße AN4 zusammengeführt werden müssen.

Hedwig Schlund stellte Haushaltsplan vor

Neben dem Autobahnanschluss und dem Güterbahnhof verfolgt der Verband auch das Thema Wasserstoff weiter, zunächst über den Bau eines Elektrolyseurs in Feuchtwangen.

Den Haushaltsplan für 2024 stellte Geschäftsführerin Hedwig Schlund vor. Die Einnahmen im Vermögenshaushalt bestehen in erster Linie aus den Umlagezahlungen der Mitgliedsgemeinden Diebach, Dombühl, Feuchtwangen, Schillingsfürst, Schnelldorf, Schopfloch, Wettringen und Wörnitz, die sich auf 509.000 Euro summieren. Dazu kommen Miet- und Pachteinnahmen (50.000 Euro), Fördergelder (10.000 Euro) und Dienstleistungen für Mitgliedsgemeinden (7000 Euro).

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Größter Ausgabenposten sind mit 150.000 Euro die Sachverständigen- und Gerichtskosten. Dazu kommen neben vielen kleineren Punkten die Personalkosten (116.000 Euro), die Zuführung zum Vermögenshaushalt (100.000 Euro) und Zinsen für Kredite (80.000 Euro).

Der Vermögenshaushalt wird durch Kredite (insgesamt bis zu 750.000 Euro), Entnahmen aus der Rücklage (520.000 Euro), die Investitionsumlage der Gemeinden (145.000 Euro) und die Zuführung vom Vermögenshaushalt (100.000 Euro) finanziert.

Budget für Grundstückskäufe eingeplant

Auf der Ausgabenseite sind 470.000 Euro für weitere Grundstückskäufe eingeplant. Das Geld wird in diesem Umfang aber nur gebraucht, wenn sich tatsächlich entsprechende Kaufgelegenheiten bieten.

Für die Planung der Autobahn-Anschlussstelle sind 450.000 Euro vorgesehen, für technische Bahn-Infrastrukturplanungen 100.000 Euro. Kredite in Höhe von 245.000 Euro werden getilgt. Außerdem wird ein Fehlbetrag von 250.000 Euro aus dem Jahr 2020 berücksichtigt. Die Verbandsversammlung genehmigte den Haushaltsplan einstimmig.

Zum Abschluss der Sitzung stellte Herbert Lindörfer den Stand der Planungen für die diesjährige Orientierungsmesse Ausbildung und Beruf vor, die am 10. Oktober in der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen stattfindet.

Haushalt in Zahlen

Vermögenshaushalt: 576.760 EuroVerwaltungshaushalt: 1,515 Mio. EuroSchulden am Jahresbeginn: 3,2 Mio. EuroGeplante Schulden am Jahresende: 3,7 Mio Euro. Grundbesitz: 142 Hektar


Thomas Schaller
Thomas Schaller
Redaktion Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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