Die SPD will im Stadtrat von Burgbernheim eine starke Kraft bleiben | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 26.12.2025 12:35

Die SPD will im Stadtrat von Burgbernheim eine starke Kraft bleiben

Der SPD-Ortsverein um seinen Vorsitzenden Roman Mollwitz (stehend, Vierter von links) hat im Beisein des Landtagsabgeordneten Harry Scheuenstuhl (stehend, rechts) seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Burgbernheimer Stadtrat nominiert. (Foto: Helmut Meixner)
Der SPD-Ortsverein um seinen Vorsitzenden Roman Mollwitz (stehend, Vierter von links) hat im Beisein des Landtagsabgeordneten Harry Scheuenstuhl (stehend, rechts) seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Burgbernheimer Stadtrat nominiert. (Foto: Helmut Meixner)
Der SPD-Ortsverein um seinen Vorsitzenden Roman Mollwitz (stehend, Vierter von links) hat im Beisein des Landtagsabgeordneten Harry Scheuenstuhl (stehend, rechts) seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Burgbernheimer Stadtrat nominiert. (Foto: Helmut Meixner)

Die SPD ist in der aktuellen Wahlperiode im Burgbernheimer Stadtrat mit fünf von 16 Mandatsträgern vergleichsweise gut vertreten. Blickt man auf andere Gremien, sei es auf Kreis- oder Landesebene, ist dies ein Anteil deutlich über jenen, mit dem die Partei in jüngster Zeit in Parlamenten in Erscheinung tritt.

Geht es nach den Vorstellungen von Roman Mollwitz, dem Ortsvorsitzenden der Burgbernheimer Sozialdemokraten, soll sich daran nach den Kommunalwahlen im März nichts ändern. Ganz im Gegenteil: Man würde sich freuen, wenn ein sechster Sitz dazukäme.

Die Voraussetzungen, dass dem so werden wird, schätzte Mollwitz bei der Nominierungsversammlung am Montagabend in einer Gaststätte durchaus optimistisch ein. „Unsere Fraktion hat in den zurückliegenden fast sechs Jahren im Stadtrat gute Arbeit geleistet und Themen aufgegriffen, die der Bevölkerung unter den Nägeln brannten und noch immer brennen.“

Anstoßgeber für zahlreiche Themen im Rat

Eine der zentralen Debatten der ausklingenden Periode: der Bürgerentscheid zum Neubau des Streuobstkompetenzzentrums – ein Projekt, das von nahezu der Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger durchaus kritisch gesehen wurde. Hinzu gesellten sich Anträge wie die Errichtung einer Dachflächen-Photovoltaikanlage auf der Schulturnhalle oder, wie jüngst, das Ansinnen, naturnahe Bestattungsflächen auszuweisen.

Anregungen, die im Stadtrat nicht selten abgelehnt, wiederholt aber, wie etwa bei den Parkgebühren für den Wohnmobilstellplatz zu erheben oder bei der Sanierung der Rodgasse auf Barrierefreiheit zu achten, in einer oft nur leicht abgeänderten Weise wieder in die Tagesordnung aufgenommen wurden.

Die kurz vor Weihnachten einstimmig aufgestellte SPD-Liste betrachtet Mollwitz, der mit 25 Jahren Jüngster in Burgbernheims Stadtparlament ist, als eine mit Zukunftsperspektive. Auf ihr vertreten sind sieben Kandidatinnen und Kandidaten aus den eigenen Reihen der SPD sowie neun Nicht-Mitglieder aus den verschiedensten Bereichen der Bevölkerung. Nebst sechs alten stellen sich am 8. März 2026 zehn neue Bewerber zur Wahl. Um den Burgbernheimer Bürgermeistersessel bewirbt sich die SPD jedoch nicht.

Junger Ortsvorsitzender auf dem Spitzenplatz

An der Spitze steht mit Roman Mollwitz ein Mann, der die junge Generation seiner Partei verkörpert, in zahlreichen, auch überregionalen Gremien der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, vertreten ist und der sich selbst als „Vereinsmeier“ bezeichnet. Andere, wie der auch als Energieberater tätige Hannes Bacher, Karl-Otto Mollwitz, Armin Gundel oder der „Newcomer“ Hans Stoll, möchten vor allem in jenen Bereichen etwas bewegen, in denen es um erneuerbare Energien oder die Schaffung eines effizienten Nahwärmenetzes geht.

Bestens aufgestellt sieht man sich zudem in Belangen der Sozial- und Familienpolitik, einem Betätigungsfeld, in dem sich nicht zuletzt Julia Mollwitz, Stefanie Rohm, Jessica Roßberg oder Claudia Beutler vorstellen können, einiges bewegen zu können. Ein Wahlprogramm ist noch nicht ausformuliert. Vorsitzender Mollwitz sicherte der Bürgerschaft jedoch zu, dass sie, sollten sie ihr Kreuz hinter einem der Listenbewerber machen, auf ein offenes Ohr stoßen werden und sich darauf verlassen können, im Stadtrat optimal vertreten zu sein.

Die Nominierten

1. Roman Mollwitz (25 Jahre, PR-Manger)
2. Hannes Bacher (52 Holzbauingenieur)
3. Julia Mollwitz (30, Steuerfachangestellte)
4. Martin Schwarz (43, Agrarbetriebswirt)
5. Anna Botzenhardt (27, Sozialpädagogin)
6. Karl-Otto Mollwitz (60, Fachkrankenpfleger)
7. Hans-Martin Henninger (58, Fachlehrer)
8. Frank Bauernfeind (52, Sachbearbeiter)
9. Stefanie Rohm (31, Hochschulmitarbeiterin)
10. Thomas Weierich (60, Hausmeister)
11. Hans Stoll (28, Zollobersekretär)
12. Inge Hörber (64, Rentnerin)
13. Jessica Roßberg (25, Kauffrau für Büromanagement)
14. Claudia Bleuler (36, Gymnasiallehrerin)
15. Claudia Hildenstein (56, Heilpädagogin)
16. Armin Gundel (68, Umweltschutzingenieur i. R.)
Die Altersangaben beziehen sich auf den Wahltag am 8. März 2026)

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