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Veröffentlicht am 08.01.2024 07:00

Disko bald wieder offen? So ist der Stand beim Alpenmax in Ansbach

Wann darf die Diskothek Alpenmax wieder öffnen? Das fragen sich nicht nur viele Ansbacher, das fragt sich auch der Betreiber selbst. Mittlerweile gibt es eine leise Hoffnung, dass die Mängel beim Brandschutz in absehbarer Zeit behoben sind und die Lokalität wieder aufsperren darf.

Seit März 2020 hat in der Ansbacher Diskothek niemand mehr gefeiert. Zunächst verhinderte die Corona-Pandemie, dass viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Seit Oktober 2021 besteht zudem eine von der Stadt Ansbach ausgesprochene Nutzungsuntersagung. Der Grund: festgestellte Mängel beim Brandschutz.

Diese Mängel bezogen sich nicht nur auf die Diskothek, sondern auf den ganzen Gebäudekomplex Draisstraße 2 und Welserstraße 17/19 sowie die Tiefgarage, die beide Gebäudeteile unterirdisch miteinander verbindet. Eigentümer des Areals ist ein französischer Immobilien-Fonds.

Zusagen wurden nicht eingehalten

Die Brandschutz-Mängel sind mittlerweile größtenteils behoben, wie Alpenmax-Betreiber Feyrüt Zaeteri auf Nachfrage der Fränkischen Landeszeitung erklärt. Die Tiefgarage kann nach seinen Worten seit Anfang September wieder genutzt werden. Ein Punkt steht ihm zufolge jetzt noch auf der Aufgabenliste des Eigentümers: die Sicherheitsstromversorgung.

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Auch dieses Problem hätte gemäß den Ankündigungen der Franzosen eigentlich schon behoben sein sollen, wie Zaeteri erklärt. „Leider hat sich der Eigentümer wieder nicht an Zusagen gehalten.“ Das entsprechende Gutachten für die Stromversorgung ist erst Anfang Dezember bei der Stadt Ansbach eingegangen – und nicht schon deutlich früher, wie es eigentlich vorgesehen war.

Zaeteri hat dafür wenig Verständnis. Immerhin gehe es bei den Aspekten des Brandschutzes nicht nur um die Diskothek, sondern um den gesamten Gebäudekomplex, also etwa auch um die Ärzte, die hier ihren Standort haben. Dass das Gutachten aber jetzt bei der Stadt ist, stimmt ihn vorsichtig optimistisch. „Wir sind auf der Zielgeraden“, gibt er sich zuversichtlich. „Jetzt hoffe ich auf eine gute Nachricht.“

Die vergangenen Jahre waren für den Betreiber der Diskothek freilich nicht leicht, sie glichen einem Wechselbad der Gefühle. Immer wieder keimte die Hoffnung auf, bald wieder öffnen zu dürfen. Immer wieder kam es zu Verzögerungen beim Beseitigen der Mängel. Ans Aufgeben dachte Zaeteri aber zu keinem Zeitpunkt, wie er versichert. „Das Ziel war immer, wieder zu öffnen.“ Im April 2002 hat er das Alpenmax eröffnet. „Ansbach ist ein guter Standort.“ Die Diskothek werde in der Region gut angenommen. Er kenne Menschen, die sich im Alpenmax kennengelernt haben und mittlerweile verheiratet sind und Kinder haben, plaudert er aus dem Nähkästchen.

Wenn das Alpenmax aber sein einziges Standbein im Diskotheken-Bereich wäre, hätte Zaeteri wohl schon längst einen Schlussstrich gezogen, wie er zugibt. Diese lange Zeit ohne Einnahmen wäre „finanziell nicht tragbar gewesen“, gibt er zu. Jetzt hofft er, dass das bei der Stadt liegende Gutachten das letzte Puzzleteil ist, damit die Diskothek in diesem Jahr wieder öffnen darf – erstmals seit dem März des Jahres 2020.

Die Türen der Diskothek Alpenmax in der Draisstraße sind seit März 2020 geschlossen. Wann hier wieder gefeiert werden kann, ist noch offen. Betreiber Feyrüt Zaeteri hofft, dass er dazu bald positive Nachrichten von der Stadt Ansbach bekommt. (Foto: Jim Albright)
Die Türen der Diskothek Alpenmax in der Draisstraße sind seit März 2020 geschlossen. Wann hier wieder gefeiert werden kann, ist noch offen. Betreiber Feyrüt Zaeteri hofft, dass er dazu bald positive Nachrichten von der Stadt Ansbach bekommt. (Foto: Jim Albright)
Die Türen der Diskothek Alpenmax in der Draisstraße sind seit März 2020 geschlossen. Wann hier wieder gefeiert werden kann, ist noch offen. Betreiber Feyrüt Zaeteri hofft, dass er dazu bald positive Nachrichten von der Stadt Ansbach bekommt. (Foto: Jim Albright)

Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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