Jürgen Meyer, amtierender Dietersheimer Rathauschef, bewirbt sich als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von CSU, Freien Bürgern (FB) und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) erneut um den Chefsessel im Rathaus. Bei der Nominierung im Dottenheimer Dorfhaus vereinte er 18 von 18 möglichen Stimmen auf sich.
Als „genau richtiger Kandidat, der Sachthemen in den Vordergrund stellt“, der „die Gemeinde nach außen und innen hervorragend vertritt“ lobten die Vertreter der Partei und Gruppierungen Jürgen Mayer. Als „breiten Konsens“ stellte CSU-Ortsvorsitzender Harald Lill die Entscheidung dar, sich auf Jürgen Meyer zu verständigen.
Vor der Entscheidung zur Nominierung hatten zunächst die neun anwesenden CSU-Mitglieder darüber zu befinden, ob der Wahlvorschlag auf einer gemeinsamen Liste mit der FWG und FB zustande kommen soll. Ergebnis: Neun Ja-Stimmen, FB und FWG hatten sich in ihren Gremien bereits vorab darauf verständigt. Als einziger Kandidat wurde daraufhin der 54-jährige Jürgen Meyer, Geschäftsführer einer GmbH, vorgeschlagen und mit den neun Stimmen der CSU, drei der FWG und sechs der FB unter der Wahlleitung von Reiner Schemm für das Amt des Rathauschefs nominiert.
Wird Jürgen Meyer bei den kommenden Kommunalwahlen als Bürgermeister der Gemeinde Dietersheim wiedergewählt, wird der Posten in der Kommune erstmals hauptamtlich sein. Angesichts „der kaum noch zu leistenden Aufgabenfülle als ehrenamtlicher Bürgermeister“ hatte sich der Gemeinderat der Kommune darauf verständigt, bei den kommenden Wahlen den „Wechsel vom Ehrenamt zum hauptamtlichen Rathauschef“ zu vollziehen.
Dass Jürgen Meyer der dafür passende Kandidat ist, bewiesen seine vergangenen Monate und Jahre im Amt, war zu hören. Holger Lunz (FWG) betonte, es gäbe kein „Parteiengeplänkel im Rathaus“, Jürgen Meyer sei „der richtige Mann an der richtigen Stelle“.
Reinhard Pelzer (FB) sprach davon, dass sich seine Gruppierung auf die weitere gute Zusammenarbeit mit dem hoffentlich alten und neuen Bürgermeister Jürgen Meyer freue und mit ihrer Kandidatenliste für den Gemeinderat zwar frischen Wind ins Gremium bringen wolle, aber gleichzeitig am bewährten guten Miteinander festhalten will.
Harald Ell bescheinigte Meyer, dass dieser immer die richtigen Worte finde. Er habe neben vielem anderen die „Sache mit dem Containerdorf super gemanagt“, deswegen solle das „Erfolgsmodell Jürgen Meyer“ auch fortgesetzt werden.
Der so gelobte Rathauschef sagte in seiner kurzen Vorstellungsrunde, er wolle die Gemeinde in den kommenden Jahren weiter voranbringen. Zusammen mit einem „Super-Team in Rathaus, Verwaltung und Bauhof, mache ich das Ganze sehr gern“, so Meyer. Lösungsorientiertes Arbeiten sei er aus seiner Berufspraxis gewohnt und er verspreche, auch weiterhin sein Bestes zu geben.