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Veröffentlicht am 30.08.2023 13:47, aktualisiert am 31.08.2023 11:26

Drei Tote bei Unfall nahe Geslau: Krankenwagen kracht in Auto

Bei einem Unfall zwischen Geslau und Colmberg sind ein Krankenwagen und ein Auto zusammengestoßen. Die Patientin im BRK-Wagen verstarb. (Foto: Jim Albright)
Bei einem Unfall zwischen Geslau und Colmberg sind ein Krankenwagen und ein Auto zusammengestoßen. Die Patientin im BRK-Wagen verstarb. (Foto: Jim Albright)
Bei einem Unfall zwischen Geslau und Colmberg sind ein Krankenwagen und ein Auto zusammengestoßen. Die Patientin im BRK-Wagen verstarb. (Foto: Jim Albright)

Auf der Landstraße zwischen Colmberg und Geslau sind ein Auto und ein Krankentransporter frontal zusammengestoßen. Dabei sind drei Personen ums Leben gekommen, darunter auch die Patientin im Rückraum des Rot-Kreuz-Fahrzeugs. Das bestätigt die Polizei.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, war der Krankenwagen gegen 13.20 Uhr in Richtung Colmberg unterwegs. Kurz nach dem Abzweig nach Binzwangen geriet das Fahrzeug, das ein 22-Jähriger steuerte, aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Dort prallte der Transporter auf einen entgegenkommenden VW.

Verkehrsteilnehmer reanimierten Unfallopfer

Mehrere weitere Verkehrsteilnehmer stoppten umgehend, verständigten den Notruf und begannen laut Polizei mit der Reanimation von Unfallopfern. Für die 89 Jahre alte Patientin im Krankentransporter kam jedoch jede Hilfe zu spät. Auch die beiden Insassen des VW, 69 und 79 Jahre alt, starben noch am Nachmittag infolge ihrer Verletzungen - einer an der Einsatzstelle, der andere wenig später in der Klinik. Der 22-jährige BRK-Mitarbeiter wurde schwer verletzt, ebenso seine 19 Jahre alte Beifahrerin. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser.

An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Rettern im Einsatz. Mehrere Rettungshubschrauber landeten. Auch ein Polizeihelikopter war vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und regelte den Verkehr.

BRK ist erschüttert über den Unfall bei Colmberg

Derweil zeigte sich auch das BRK in einem Presseschreiben erschüttert von dem Unglück. „Inmitten dieser Tragödie gilt unser Mitgefühl den Betroffenen und ihren Familien. Dieser schreckliche Unfall bewegt uns sehr“, erklärte ein Sprecher. Die Patientin im Krankenwagen sei ordnungsgemäß auf einer Trage angeschnallt gewesen. Auch wegen der schwer verletzten Mitarbeitenden sei das BRK in Sorge.

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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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