Dreister Telefonbetrug in Wolframs-Eschenbach: Täter erbeuten 30.000 Euro | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 24.02.2026 12:02

Dreister Telefonbetrug in Wolframs-Eschenbach: Täter erbeuten 30.000 Euro

Immer wieder versuchen Täter, sich am Telefon als Bankangestellte auszugeben, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen.  (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa/Illustration)
Immer wieder versuchen Täter, sich am Telefon als Bankangestellte auszugeben, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen. (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa/Illustration)
Immer wieder versuchen Täter, sich am Telefon als Bankangestellte auszugeben, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen. (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa/Illustration)

Mit der Behauptung, ein Trojaner habe ihr Konto befallen, brachte ein Betrüger eine Frau aus Wolframs-Eschenbach in Bedrängnis. Der Anrufer drohte mit einer 30-tägigen Kontosperrung – und forderte eine hohe „Scheinüberweisung“. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor ähnlichen Fällen.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der perfide Telefonbetrug bereits am Freitag. Ein bislang unbekannter Täter rief eine 51-jährige Frau aus Wolframs-Eschenbach über das Festnetz an und gab sich als Mitarbeiter der Postbank aus.

Der angebliche Bankmitarbeiter behauptete, auf dem Konto der Frau sei ein Trojaner festgestellt worden. Um größeren Schaden abzuwenden, müsse das Konto dringend „verifiziert“ werden. Dazu solle sie ihren Verfügungsrahmen erhöhen und eine „Scheinüberweisung“ in Höhe von 30.000 Euro an eine Bank in Litauen tätigen.

Gleichzeitig setzte der Anrufer die 51-Jährige massiv unter Druck: Sollte sie nicht kooperieren, werde ihr Konto für 30 Tage gesperrt. Daraufhin tätigte die Frau die Überweisung, wie die Polizei mitteilt.

Tatsächlich handelte es sich aber nicht um einen echten Bankmitarbeiter, sondern um einen Betrüger. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen eingeleitet. Von den 30.000 Euro fehlt jede Spur. Nach Angaben der Polizei arbeite man zwar daran, das Geld zurückzubekommen, doch die Chancen stünden gering.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor der Masche. Immer wieder versuchen Täter, sich am Telefon als Bankangestellte auszugeben, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen.

Die Kriminalpolizei gibt daher folgende dringende Ratschläge:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel sofort auf
  • Geben Sie niemals Ihre Bankdaten oder TAN-Nummern weiter.
  • Erlauben Sie keinem Dritten einen Fernzugriff auf Ihren Computer.
  • Nutzen Sie Sperrfunktionen Ihres Telefonanbieters, etwa zur Blockierung von Auslandsanrufen.
  • Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen löschen, wenn Sie dies wünschen.
  • Informieren Sie Freunde, Familie und Nachbarn über diese Betrugsmasche.
north