Dubioser Edelmetallhändler treibt in Ansbach sein Unwesen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.02.2026 12:36

Dubioser Edelmetallhändler treibt in Ansbach sein Unwesen

Wegen des Verdachts des Betrugs hat die Ansbacher Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Es geht um einen vermeintlichen Edelmetallhändler, der seine Kundinnen und Kunden über den Tisch gezogen haben soll.

Seit Anfang Februar 2026 erstatteten mehrere Geschädigte Anzeige, da sie Edelmetalle bei einem Händler in der Triesdorfer Straße in Ansbach verkauften und den vereinbarten Ankaufspreis nicht vollständig erhielten, wie es vonseiten des Polizeipräsidiums Mittelfranken heißt.

Das Geschäft scheint geschlossen zu sein

Die Geschädigten wurden durch einen Flyer auf den An- und Verkaufsladen für Edelmetalle aufmerksam. In der Folge suchten sie das Geschäft auf, um dort Gold und Silber im Gesamtwert von über 100.000 Euro in Zahlung zu geben, berichtet das Präsidium weiter.

Teilweise erhielten die Personen eine Anzahlung, der Restbetrag wurde per Überweisung in Aussicht gestellt. Das Geld wurde jedoch nie gezahlt. Stattdessen vertrösteten die Personen im Geschäft ihre Kunden mit Ausreden. Inzwischen scheint der Laden geschlossen zu sein.

Das für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität zuständige Fachkommissariat der Kripo Ansbach ermittelt deshalb wegen des Verdachts des Betrugs.

Die Ermittler warnen die Bevölkerung

Die Ermittler warnen gleichzeitig vor betrügerischen Edelmetallhändlern und richten sich mit folgenden Hinweisen an die Bevölkerung: Personen, die Gold oder Silber verkaufen wollen, sollen sich an seriöse Händler wenden. Sie sollten bereits im Vorfeld im Internet nach geeigneten Geschäften suchen und sich auf Kunden- sowie Bewertungsportalen über diese informieren.

Zudem rät die Polizei, eine Vertrauensperson zum Verkaufsgespräch hinzuzuziehen. So könne gemeinsam festgestellt werden, ob die Gesamtumstände vertrauenswürdig seien. Zudem solle man sich nicht unter Druck setzen lassen und die Polizei verständigen, wenn der Verdacht besteht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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