Durchsuchung in Windsbach: Hooligan des 1. FC Nürnberg im Fokus der Polizei | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.05.2026 12:18

Durchsuchung in Windsbach: Hooligan des 1. FC Nürnberg im Fokus der Polizei

Nach Ausschreitungen bei einem Spiel von 1. FC Nürnberg und 1. FC Köln durchsucht die Polizei mehrere Wohnungen – auch ein Domizil in Windsbach gerät ins Visier. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)
Nach Ausschreitungen bei einem Spiel von 1. FC Nürnberg und 1. FC Köln durchsucht die Polizei mehrere Wohnungen – auch ein Domizil in Windsbach gerät ins Visier. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)
Nach Ausschreitungen bei einem Spiel von 1. FC Nürnberg und 1. FC Köln durchsucht die Polizei mehrere Wohnungen – auch ein Domizil in Windsbach gerät ins Visier. (Symbolbild: Peter Kneffel/dpa)

Ein Polizeieinsatz hat am frühen Dienstagmorgen in Windsbach für Aufsehen gesorgt: Gegen 6 Uhr nahmen Beamte einen 28-jährigen Mann ins Visier, der der Hooligan-Szene des 1. FC Nürnberg zugerechnet wird, berichtet das Polizeipräsidium Mittelfranken. Erst suchten die Beamten seinen Arbeitsplatz auf, dann wurde auch sein Zuhause durchsucht.

Nach Angaben der Polizei stellten die Einsatzkräfte dabei unter anderem Kleidung und ein Mobiltelefon sicher. Die Gegenstände sollen nun ausgewertet werden und könnten wichtige Hinweise für die laufenden Ermittlungen liefern.

1. FCN vs. 1. FC Köln: Schlägerei zwischen Ultras

Hintergrund der Maßnahmen ist ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Ausschreitungen rund um das Fußballspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Köln am 9. Mai 2025 in Nürnberg im Stadtteil Rennweg. Dabei war es laut Polizei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der Ultra-Szene der beiden Vereine gekommen. Videos zu den Taten kursieren im Netz.

Da viele Beteiligte auf den Aufnahmen vermummt waren, suchen die Ermittler gezielt nach Tatkleidung. Bei den Durchsuchungen wurden entsprechende Gegenstände sichergestellt. Auch ausgewertete Chatverläufe auf Mobiltelefonen sollen Aufschluss über den Tathergang geben, teilt das Polizeipräsidium Mittelfranken mit.

Durchsuchungen der Polizei

Insgesamt wurden im Zuge der Ermittlungen elf Durchsuchungen durchgeführt – unter anderem in Unterfranken, Nürnberg und Köln. In Nürnberg fanden Beamte bei einem 23-Jährigen Kokain. Nach Polizeiangaben konnten bereits 68 Tatverdächtige identifiziert werden. Bei den Durchsuchungen wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen laufen weiterhin.

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Irmeli Pohl
Irmeli Pohl
Volontärin
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