Edzerdla: Gankino Circus bringt das Festzelt zum Tanzen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 09.06.2024 12:00

Edzerdla: Gankino Circus bringt das Festzelt zum Tanzen

Energie geladene fränkische Volksmusik, zwischen bulgarisch inspiriertem 11/8 Gankino-Rhythmus und Rock'n'Roll, rundumerneuert und vom Staub befreit – dafür steht Gankino Circus. (Foto: Elke Walter)
Energie geladene fränkische Volksmusik, zwischen bulgarisch inspiriertem 11/8 Gankino-Rhythmus und Rock'n'Roll, rundumerneuert und vom Staub befreit – dafür steht Gankino Circus. (Foto: Elke Walter)
Energie geladene fränkische Volksmusik, zwischen bulgarisch inspiriertem 11/8 Gankino-Rhythmus und Rock'n'Roll, rundumerneuert und vom Staub befreit – dafür steht Gankino Circus. (Foto: Elke Walter)

Wo die Dietenhofener Band Gankino Circus auftritt, bleibt niemand ruhig sitzen. Das war schon immer so und sollte sich auch am Samstag auf der Kapellenbergbühne beim Edzerdla-Festival nicht ändern. Die Vier-Mann-Kapelle war der Top Act am Abend.

Energiegeladen und mit überaus schrägen, aber höchst amüsanten Geschichten und Moderationen, brachten sie die Menschen im vollen Festzelt in Stimmung – und Bewegung. Etwa mit einer musikalischen Aufwärmgymnastik oder später beim ausgelassenen Tanzen vor der Bühne. Angefangen hatten erst ein paar Mutige, im Lauf des Abends war dann auf dem Tanzboden kein Durchkommen mehr.

Gankino Circus reißt mit

Die vier Musiker, Ralf Wieland (Gitarre), Simon Schorndanner (Klarinette, Saxophon), Maximilian Eder (Akkordeon, Vibraphon) und Johannes Sens am Schlagzeug, schafften es schon kurz nach Konzertbeginn, die Menschen mitzureißen. Dass sie hervorragende Instrumentalisten sind, stand schon bald außer Zweifel.

Ihre Musik, die aus ganz unterschiedlichen Einflüssen gespeist ist, sprühte nur so vor Energie und bunter Weltoffenheit. Das Herz dieser grandiosen Musikanten und Komödianten, pochte nicht nur in gewohnten Taktmustern, sondern auch im 7/8- oder dem bulgarisch inspirierten 11/8-Rhythmus. Das gab der Musik eine ungebremste Lebendigkeit. Das war ansteckend und mitreißend.

Überraschend gesellte sich David Saam, der unter anderem mit Kellerkommando am Festival vertreten ist, für ein Lied als Sänger zu dem quirligen Herrenvierer.

Auch diese Fünferversion begeisterte mit einer fetzigen Performance und rockte, kurz vor Ende noch mal so richtig ab. Schön, dass David Saam sich auf die spontane Anfrage seiner Kollegen eingelassen hatte. Das kam an. Was der lautstarke Applaus dann auch widerspiegelte.

Eine Bildergalerie vom Festival finden Sie hier.


Von Elke Walter
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