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Veröffentlicht am 03.09.2026 04:24

Einfach umsetzbar: Wie Sie im Homeoffice Strom sparen

Wer häufig im Homeoffice arbeitet, sollte seinen Stromverbrauch im Blick behalten. (Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn)
Wer häufig im Homeoffice arbeitet, sollte seinen Stromverbrauch im Blick behalten. (Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn)
Wer häufig im Homeoffice arbeitet, sollte seinen Stromverbrauch im Blick behalten. (Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn)

Typische Stromfresser im Homeoffice sind neben dem Computer oder Laptop etwa Ladegeräte, Drucker, Scanner und manchmal auch die Beleuchtung. Hier einige Tipps, wie Sie ihren Verbrauch im Homeoffice reduzieren und so ihre Stromkosten senken können.

Bei Geräten auf Verbrauch achten

Es beginnt bei der Wahl der Geräte. Wenn es möglich ist, sollte man Laptops gegenüber Desktop-PCs bevorzugen, rät die Verbraucherzentrale Energieberatung. Denn im Allgemeinen verbrauchen Computer mit Bildschirm mehr Strom als Laptops, weil sie größer sind und mehr leistungsfähige Komponenten haben. Wer sich ein neues Gerät anschaffen möchte, beachtet das am besten schon beim Kauf.

Am besten lassen sich Verbraucher im Fachhandel dazu beraten. Denn die Bauart und Leistungsfähigkeit beeinflusst den Stromverbrauch erheblich.

Übrigens: Wer einen neuen Drucker braucht, kann überlegen, ob ein Tintenstrahldrucker infrage kommt. Dieser verbraucht laut Vattenfall weniger Energie als ein Laserdrucker, da er keine Wärme für den Druckvorgang benötigt.

Anwendungen schließen

Während der Arbeit am Rechner lohnt es sich, Programme und Anwendungen, die man nicht braucht, zu schließen. Denn sie verbrauchen zusätzlich Strom. Zudem sollte man die Helligkeit des Monitors an die Umgebung anpassen, um Energie zu sparen, rät die Verbraucherzentrale. Zumal die höchste Stufe oft nicht nötig und für die Augen selten angenehm ist.

Pause machen

In Arbeitspausen sollte man den Computer herunterfahren oder zumindest in den Energiesparmodus versetzen, rät die Verbraucherzentrale. Diesen findet man im Startmenü beim Ein- und Ausschalt-Symbol.

Zusätzlich kann man in den Einstellungen festlegen - oft unter Netzbetrieb und Energiesparen - ob das Gerät nach einer gewissen Zeit automatisch in den Ruhezustand gehen soll. Das ist praktisch, wenn man etwa eine Weile telefoniert und in der Zeit den Computer nicht braucht. Auf Tastendruck schaltet sich das Gerät wieder ein. 

Übrigens: Bildschirmschoner verbrauchen zusätzlich Strom, statt diesen zu sparen. Am besten schaltet man seinen Monitor also aus, wenn man sich etwa einen Kaffee holt.

Geräte ausschalten

Nach der Arbeit unbedingt nicht benötigte Geräte konsequent ausschalten. Denn auch wenn der Computer im Stand-by-Modus kein Bild zeigt, verbraucht er weiterhin Strom. Bleibt der Computer nur eine Nacht an, kommt laut Eon genug Energie zusammen, um sechs Mahlzeiten in der Mikrowelle zuzubereiten.

Anderes Beispiel: Verbleibt das Ladekabel täglich über mehrere Stunden in der Steckdose, verbraucht dies laut Vattenfall etwa 2,5 Kilowattstunden Strom im Jahr. Klingt wenig. Auf rund 68 Millionen Handynutzer hochgerechnet, würde das eine unglaubliche Zahl von 170.000.000 Kilowattstunden zusätzlichen Strom im Jahr ergeben. Das zeigt, kleine Zahlen summieren sich schnell. 

Entscheidend ist, dass man darauf achtet, dass die Geräte wirklich vom Netz getrennt sind, so die Verbraucherzentrale. Am besten zieht man hierfür das Kabel aus der Steckdose. Denn ob ein Gerät noch weiter Strom zieht, zeigt nicht immer ein Signal, etwa ein leuchtendes Lämpchen oder ein Display. 

Wer nicht jedes Gerät einzeln ausstecken will, kann sich eine schaltbare Steckerleiste besorgen. Sie kann die Stromzufuhr per Schalter komplett kappen. Alternativ kann man mit Zeitschaltuhren oder Zwischensteckern per App die Stromzufuhr steuern.

Beleuchtung nicht vergessen

Es lohnt sich auch, die Beleuchtung genauer unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls alte Leuchtmittel auszutauschen. Sparsame LED verbrauchen laut Verbraucherzentrale bis zu 90 Prozent weniger Strom als Glüh- und Halogenlampen. Wer komplett auf moderne LEDs umsteigt, kann viel Strom einsparen. Meist sind die Ausgaben für die Neuanschaffung so nach zwei Jahren wieder reingeholt.

Tipp: Auch wenn man nur kurz den Raum verlässt, sollte man das Licht ausschalten. In Durchgangsbereichen wie dem Flur können Leuchten per Bewegungsmelder gesteuert werden - dann gehen sie nur an, wenn man sie wirklich braucht.

© dpa-infocom, dpa:260903-930-624851/1


Von dpa
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