Erfolge für den Stützpunkt Ansbach beim Stabhochsprungmeeting in Fürth | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.01.2025 14:25

Erfolge für den Stützpunkt Ansbach beim Stabhochsprungmeeting in Fürth

Jakob Sand steht auf Platz eins der M15-Rangliste. (Foto: Theo Kiefner)
Jakob Sand steht auf Platz eins der M15-Rangliste. (Foto: Theo Kiefner)
Jakob Sand steht auf Platz eins der M15-Rangliste. (Foto: Theo Kiefner)

In der Fürther Leichtathletikhalle fand der Jahresauftakt im Stabhochsprung statt. Auch die Springerinnen und Springer aus Westmittelfranken nutzten dies, um sich für die Hallenmeisterschaften in Wettkampfform zu bringen. Matias Neutzler gewann als bester Springer aller Altersklassen den Wettkampf.

Darunter befanden sich elf Nachwuchsathleten vom Stützpunkt Ansbach. Gleich fünf Springer des TSV 1860 Ansbach steigerten sich auf Höhen, mit denen sie in die Top Ten der seit zwei Monaten laufenden Hallensaison in Deutschland sprangen. Mit Hallenbestleistung und Rang eins in der M15 gelang Jakob Sand der Aufstieg in die nächsthöhere Altersklasse mit einer fehlerfreien Serie bis auf 3,80 m.

Der Landestrainer blieb wegen der gefährlichen Straßenverhältnisse in München

Mehr machte die Eisglätte bei der Anfahrt nicht möglich. Der Landestrainer hätte eigentlich die längeren Stäbe für Sand zum Wettkampf mitbringen sollen, blieb aber wegen der gefährlichen Straßenverhältnisse mit den passenden Stäben in München. Ein Leidtragender war auch Matias Neutzler. Er nutzte wie Sand seinen bisherigen Stab wieder bis an die Grenze aus und überquerte mit einer starken Serie die 4,10 m gleich im ersten Anlauf. Damit gewann Neutzler in seinem ersten U20-Jahr als bester Springer aller Altersklassen den Wettkampf.

Zwei der jüngsten Ansbacher finden sich auf Platz drei ihrer Bestenlisten

Zwei der jüngsten Ansbacher finden sich auf Platz drei ihrer Bestenlisten. Christian Kreimer (M13) gewöhnte sich schnell an seinen neuen Stab und übersprang 2,20 m. Den schnelleren Anlauf auch bei den nächsten Höhen umzusetzen, ist sein Ziel für die Nordbayerischen Meisterschaften in zwei Wochen.

Eine Überraschung gab es durch Isabel Rollsing. In ihrer ersten Hallensaison steigerte sich die W12-Athletin ohne einen Fehlversuch auf 2,10 m. Auch sie wird damit auf Rang drei des Jahrgangs 2013 geführt. Die vielseitig talentierte Leichtathletin kann ihre Technik nun an größeren Höhen orientieren.

Luca Bass (M14) und Stella Moll (W12) schlupften mit ihren Bestleistungen auch noch in die Top-Ten. Bassa steigerte sich fehlerfrei auf 2,45 m und belegt als bester bayerischer Springer Rang acht. Als Zehnte wird Stella Moll geführt. Ihre 1,75 m wird die leichte und sprintschnelle Ansbacherin im Sommer, wenn regelmäßig auf einer Matte trainiert werden kann, deutlich übertreffen.

Carina Kilian stemmt sich lehrbuchmäßig über die Latte

Anschauungsunterricht für eine lehrbuchmäßige Lattenüberquerung bot Carina Kilian vom TSV Ipsheim, die Bayerische U23-Meisterin des Vorjahres. Als beste nordbayerische Springerin setzte sie mit verkürztem Anlauf auf eine saubere Technik und blieb bis 3,00 m ohne Fehlversuch.

Das W15-Trio Zoé Wilzin (2,30 m), Maike Arlt und Vanessa Kreimer (beide 2,20 m) führte zwar die Altersklasse an, muss aber erst Wettkampfroutine finden, um das Potential auszuschöpfen. Mit 2,45 m legte Max Niebling eine solide Basis für seine M15-Mehrkämpfe, die er noch deutlich steigern kann.

Der Feuchtwanger Leo Trumpp auf Platz zwei in der U18

Der Feuchtwanger Leo Trumpp, seit dem Jahreswechsel für den TSV Gräfelfing aktiv, war gemeinsam mit dem U18-Gefährten Philipp Sturm (LAC Essingen), einzig nichtbayerischer Teilnehmer, in der leistungsstärksten Gruppe eingeteilt. Trumpp fand auch gut in den Wettkampf und übersprang 3,60 m und 3,70 m im ersten Versuch, während Sturm zwei bis drei Anläufe brauchte.

Dafür übersprang der Essinger auf Anhieb 3,90 m und Trumpp bezwang diese Höhe erst im zweiten Versuch. Die nächste Höhe von 4,00 m war für den Feuchtwanger an diesem Tag zu hoch, während der 4,01-m-Springer Sturm diese im dritten Anlauf schaffte. Mit der drittbesten Höhe aller Altersklassen belegte Trumpp damit im fünfköpfigem U18-Feld den zweiten Platz.


Von Erich Grau und Jörg Behrendt
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