Aktualisierungen fürs Betriebssystem kommen immer gerade dann herein, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann - so ist jedenfalls oft der subjektive Eindruck. Hinzu kommt, dass etwa für Windows tatsächlich häufig Updates vorliegen und dann das System auch noch ad hoc Neustarts einfordert. Das nervt viele Nutzer.
Das hat Microsoft nun eingesehen und will Nutzenden mehr Kontrolle darüber einräumen, wann genau Updates stattfinden, wie das Unternehmen mitteilt.
Das Mehr an Einfluss soll sich in diesen drei Punkten äußern:
Außerdem verspricht Microsoft, reguläre Updates in Zukunft besser zu bündeln, so dass es nur noch eine große Aktualisierung pro Monat und so auch nur noch einen einzigen Neustart im Monat gibt, der auf Updates zurückzuführen ist. Koordinierte Installation nennt Microsoft das.
Benutzer können alle oder bestimmte Updates aber bei Bedarf natürlich jederzeit früher abrufen, indem sie Download, Installation und Neustart (falls nötig) für verfügbare Updates manuell starten. Das ist mindestens dann sinnvoll, wenn kritische Sicherheitslücken bekanntgeworden sind, die so schnell wie möglich behoben werden sollten.
Eine weitere Neuerung betrifft die Kennzeichnung von Treibern, die aktualisiert werden sollen. Bislang hatten Treiber-Updates häufig ähnliche, manchmal sogar identische Bezeichnungen.
Das soll sich ändern, damit Nutzende besser verstehen, was da gerade passiert. Neben dem Treibertitel wird nun also auch die konkrete Geräteklasse genannt, also etwa Lautsprecher, Drucker oder Grafikkarte und Co.
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