Fachmagazin: Opern-Uraufführung des Jahres aus Bayern | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 25.09.2026 08:02

Fachmagazin: Opern-Uraufführung des Jahres aus Bayern

Die Oper „Of One Blood“ am Bayerischen Staatstheater in München wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild ausgezeichnet. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Die Oper „Of One Blood“ am Bayerischen Staatstheater in München wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild ausgezeichnet. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Die Oper „Of One Blood“ am Bayerischen Staatstheater in München wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild ausgezeichnet. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Die Opern-Uraufführung des Jahres kommt laut einer Kritikerumfrage von der Bayerischen Staatsoper aus München. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 40 internationalen Kritikerinnen und Kritikern. Die neu komponierte Oper „Of One Blood“ wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild (Etienne Pluss) geehrt.

Das Musiktheater des australischen Komponisten Brett Dean handelt von der englischen Königin Elizabeth I. und ihrer schottischen Rivalin Mary Stuart. Im Mai feierte es seine Uraufführung. 

Auch Regisseur ausgezeichnet – Opernhaus des Jahres in Mainz

Zum Regisseur des Jahres wurde Claus Guth ernannt. Er überzeugte die Kritiker mit seinen „luziden Lesarten“ von Jean-Marie Leclairs „Scylla et Glaucus“ am Opernhaus Zürich und „Of One Blood“ an der Bayerischen Staatsoper.

Zum Opernhaus des Jahres wurde das Staatstheater Mainz gekürt. Das Haus in Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Markus Müller überzeugte laut Mitteilung mit einem „dramaturgisch bezwingenden, couragierten und politisch wachen Spielplan sowie mit eindrücklichen Regiehandschriften“. Vergangenes Jahr hatte das Opernhaus Zürich den Titel gewonnen. 

Das sind die Stimmen des Jahres

Das Fachmagazin „Opernwelt“ befragt jährlich Kritikerinnen und Kritiker zu etlichen Kategorien. Der Titel „Sänger des Jahres“ ging an Michael Spyres für seine Darbietungen als Walther von Stolzing („Die Meistersinger von Nürnberg“) und Siegmund („Die Walküre“) bei den Bayreuther Festspielen 2025. 

Zur Sängerin des Jahres wurde Elena Stikhina für ihre Interpretation der Jeanne in Tschaikowskys „Die Jungfrau von Orléans“ an der Nationale Opera & Ballett in Amsterdam gewählt, wie es in der Mitteilung hieß. Als Dirigent des Jahres habe Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt, die Kritiker überzeugt. Dort sahen die Experten auch das Orchester des Jahres.

© dpa-infocom, dpa:260925-930-741502/1


Von dpa
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