Panzer, Hubschrauber, Waffen und Feuerwehr-Fahrzeuge – das zeigte das Museum des Vereins für Militärische Heimatgeschichte Frankenhöhe in Marktbergel am Wochenende. Zum Tag der offenen Tür, der als Familientag ausgerufen wurde, kamen rund 2800 Gäste.
Lautes Sirenengeheul nach Art der amerikanischen Polizeifahrzeuge halt durch den Wald, ein überdimensionaler Wasserwerfer auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeuges schleudert das Nass hoch und weit in den Wald hinein. Waldbrand?
Nein, der Besuch der amerikanischen Feuerwehr beim Familientag des Vereins für militärische Heimatgeschichte Frankenhöhe zeigte sich einmal mehr als Besuchermagnet. Rund 2800 Gäste nutzten den vom Wetter verwöhnten Wahlsonntag, um dem jährlichen Fest auf dem Gelände der ehemaligen Lufthauptmunitionsanstalt einen Besuch abzustatten.
Zugute kam den interessierten Besucherinnen und Besuchern eine Flächenerweiterung, die zur Präsentation einer Vielzahl weiterer Großgeräte aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges und des „Kalten Krieges“ genutzt wird.
Damit entzerrt sich das Geschehen zur Freude der vielen Fotografen, die den teils weiten Weg in die Muna überwiegend wegen der gezeigten Militärtechnik auf sich genommen hatten. Gelegentlich etwas eng wurde es lediglich vor den Ausstellungsvitrinen im Inneren des Gebäudes, um die sich die Interessierten scharten.
Neben dem militärischen Großgerät samt zwei Hubschraubern war das Angebot für die Besucher weit gefächert. Von der Vorstellung der Tätigkeit eines Kampfmittel-Räumdienstes über eine Firma, die mittels Luftbildauswertung Bombenblindgänger aus der Zeit des zweiten Weltkrieges aufspürt, bis hin zur Präsentation eines Stryker-Flugabwehrpanzers und eines „Avenger-Hummers“ zur Flugabwehr aus der US-Garnison Ansbach reichte das Informationsangebot.
Die Bundeswehr und die hiesige amerikanische Garnison zeigten Möglichkeiten zur Berufswahl und stellen aktuell freie Arbeitsplätze vor. Ein Simulator der US-Feuerwehr aus Ansbach bot Einblicke in die Ausbildung der zivilen Mannschaften der US-Wehren in Europa.