In Feuchtwangen wird am Freitag, 29. November, der Weihnachtsmarkt im wahrsten Sinne des Wortes eingeläutet. Denn kurz nach dem 18-Uhr-Schlagen soll die Budenstadt auf dem Kirchplatz offiziell eröffnet werden.
Dann wollen Bürgermeister Patrick Ruh, der Vorsitzende des Gewerbevereins „Spitze“, Jürgen Kiderlen, und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengegemeinden die Gäste begrüßen. Mit dabei sind das Christkind, der Nikolaus und – in diesem Jahr erstmals – zwei Engel. Für die passende musikalische Begleitung sorgt die Blaskapelle Thürnhofen.
Das Interesse von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, sich am Weihnachtsmarkt zu beteiligen und eine Bude zu betreiben, sei groß gewesen, freute sich der städtische Veranstaltungsmanager Wolfgang Guttropf. So seien alle 14 neu angeschafften und sogar noch zwei von den alten Buden im Einsatz. Guttropf hob im Gespräch mit der FLZ auch das Engagement der Kapellen, Gesang- und Posaunenchöre hervor, die kostenlos auftreten und mit ihren Darbietungen den Weihnachtsmarkt bereichern.
Der städtische Veranstaltungsmanager kündigte zudem an, dass der Kreuzgang ins Geschehen einbezogen wird: Dort liest Peter Schottmann – als Weihnachtsmann verkleidet und auf einem roten Sessel sitzend – in Anwesenheit der beiden Engel an den Sonntagen, 8. und 15. Dezember, jeweils um 16.30 Uhr Kindern und Erwachsenen eine Weihnachtsgeschichte vor. Die beiden Engel sagen anschließend ein Gedicht auf. Die Umrahmung übernehmen die Chöre der Kindergärten Sandweg, Wannenbad und Wohlgemuthstraße. Eine entsprechend weihnachtliche Beleuchtung ist außerdem vorgesehen.
Am Donnerstag, 12. Dezember, soll es einen zweiten Anlauf für die „Lange Nacht“ mit der Band Fear Beer geben, so Guttropf weiter. Im vergangenen Jahr musste der Auftritt der Musiker wegen vorhergesagter starker Windböen und Regens abgesagt werden. Der Weihnachtsmarkt öffnet an diesem Tag um 17 Uhr. Fear Beer spielen von 18.30 bis 22 Uhr.
Die zweite Auflage der Fackelwanderung organisiert am Samstag, 30. November, die Sektion Feuchtwangen im Deutschen Alpenverein. Treffpunkt dazu ist um 16.15 Uhr im Forstamtsgarten. Dort werden die Lichter ausgeteilt, die das städtische Veranstaltungsmanagement zur Verfügung stellt. Losmarschiert wird dann um 16.30 Uhr. Nach rund einer Stunde soll die Gruppe auf dem Weihnachtsmarkt eintreffen. Die Streckenführung arbeiten die Verantwortlichen der Sektion aus. Deren Mitglieder übernehmen während der Wanderung auch den Ordnungsdienst.
Gerne können Kinder und Erwachsene auch mit Laternen, Lampions oder anderen Lichtern teilnehmen. Guttropf und die Sektions-Verantwortlichen weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Ausgabe der Fackeln an Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen erfolgt. Kinder, die mit brennenden Lichtern an der Wanderung teilnehmen, müssen zwingend von einem Erwachsenen begleitet werden, der die Verantwortung für sie übernimmt.
Am Sonntag, 1. Dezember, wird die traditionelle Ausstellung des Arbeitskreises für Partnerschaft, Entwicklung und Mission anlässlich des Weihnachtsmarkts um 15 Uhr in der Johanniskirche eröffnet. Das Motto lautet dieses Mal „Verborgene Schätze in unserem Dekanat“. Die Schau ist bis Sonntag, 22. Dezember, jeweils freitags von 18 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Verbunden mit der Ausstellung ist wieder der Benefizaktion „Geschenke für Geschenke“.