„Der Feuchtwanger Weihnachtsmarkt ist genauso, wie die Feuchtwanger ihn wollen“, betont der städtische Veranstaltungsmanager Wolfgang Guttropf. Auch in diesem Jahr sei das bewährte Konzept angekommen.
Der Feuchtwanger Weihnachtsmarkt lebt vom Engagement der beteiligten Vereine, Verbände und Einrichtungen, dem vielfältigen Begleitprogramm mit Musik, Gesang und weiteren Vorführungen sowie vom Miteinander mit der Kirchengemeinde. Die Budenstadt auf dem Kirchplatz ist ein Ort der Begegnung. Guttropf sagt es so: „Die Menschen treffen sich an ihren Stammbuden.“
In diesem Jahr betrieben, wie der städtische Veranstaltungsmanager weiter ausführte, insgesamt 19 Gruppen und Einzelpersonen die Buden. Ihre „Feuertaufe“ bestanden dabei auch die 14 von der Stadt neu angeschafften Buden, zudem waren zwei alte im Einsatz.
Der Vorsitzende des Gewerbevereins Spitze, Jürgen Kiderlen, zog ebenfalls ein positives Fazit. Es habe alles geklappt. Das Rahmenprogramm ging planmäßig über die Bühne. Zu seiner Freude konnte die „Lange Nacht“ mit der Band Fear Beer im zweiten Anlauf stattfinden. Im vergangenen Jahr musste der Auftritt der Musiker witterungsbedingt abgesagt werden.
Störungen oder Fälle von Vandalismus gab es laut Kiderlen keine. Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg seien die Verantwortlichen am vierten Adventswochenende im Austausch mit der örtlichen Polizeiinspektion gewesen, die ihre Streifentätigkeit auf dem Kirchplatz erhöhte.
„Sehr gut angenommen“ worden sei die neue Aktion im Kreuzgang. Dort las an zwei Sonntagnachmittagen Peter Schottmann als Weihnachtsmann verkleidet eine Weihnachtsgeschichte vor. Für das nächste Jahr habe er bereits Ideen, um den Besuchenden wieder etwas Neues bieten zu können, erklärte Guttropf. Details wollte er noch nicht verraten.
Kiderlen und Guttropf lobten das Miteinander in der Arbeitsgruppe, die den Weihnachtsmarkt vorbereitet. Mit Birgit Mathes, Angela Beck und Carsten Köpke, der auch als Marktleiter fungiert, arbeiteten sie „Hand in Hand“. Sie dankten auch allen, die zum Gelingen des diesjährigen Weihnachtsmarkts beigetragen haben.
Es folge noch ein Abschlussgespräch mit allen Beteiligten. Daraus nehme man Anregungen und Kritik mit in die Planung für die Auflage im nächsten Jahr.