Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland verteuert und viele Menschen haben Geldsorgen.
36 Prozent fürchten angesichts von steigenden Lebenshaltungskosten, dass ihre finanziellen Polster nicht ausreichen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Auskunftei Schufa unter 1.000 Befragten. 16 Prozent haben ihre Rücklagen bereits aufgebraucht, 22 Prozent hatten keine.
Auch wenn der finanzielle Druck groß ist und manche in angespannten Situationen zu vorschnellen Entscheidungen neigen: Es gibt einige Dinge, die Verbraucherinnen und Verbraucher bei Geldknappheit vermeiden sollten.
Grundsätzlich gilt: Lassen Sie sich weder von Kreditgebern noch von Inkassounternehmen unter Druck setzen. „Entscheiden Sie nach objektiven Kriterien, was für Sie im Moment absolut wichtig ist“, raten die Verbraucherzentralen.
Was Sie außerdem vermeiden sollten:
Wenn das Geld nicht mehr für alle Ausgaben reicht, sollten Sie Ihre Zahlungen priorisieren, raten die Verbraucherzentralen. Verschaffen Sie sich dafür zunächst einen Überblick über offene Rechnungen und entscheiden Sie dann, was für die Sicherung Ihrer Existenz notwendig ist – etwa Miete, Energiekosten und Lebensmittel.
Wer Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, sollte frühzeitig Hilfe suchen. Kostenlose oder günstige Schuldnerberatung gibt es bei staatlich anerkannten Stellen, etwa bei Wohlfahrtsverbänden, Kommunen oder Verbraucherzentralen. Auf der Website „www.meine-schulden.de“ finden Betroffene Beratungsangebote in ihrer Nähe.
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