Firma Knauf in Iphofen: Verkauf des Russlandgeschäfts ist geplatzt | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 07.10.2025 14:23

Firma Knauf in Iphofen: Verkauf des Russlandgeschäfts ist geplatzt

Der Baustoffhersteller Knauf aus Iphofen steht unverändert zu den Plänen, sich aus Russland zurückzuziehen. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Der Baustoffhersteller Knauf aus Iphofen steht unverändert zu den Plänen, sich aus Russland zurückzuziehen. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Der Baustoffhersteller Knauf aus Iphofen steht unverändert zu den Plänen, sich aus Russland zurückzuziehen. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Die Firma Knauf aus Iphofen im Landkreis Kitzingen gibt in einer Pressemitteilung ein Update zu ihren Aktivitäten in Russland. So teilt das Unternehmen mit, dass die „intensiven Gespräche der vergangenen Monate zum angekündigten Verkauf des Russlandgeschäfts leider zu keiner Vereinbarung geführt haben”.

Der Verhandlungspartner habe die Gespräche „zum Bedauern des Unternehmens” abgebrochen. Knauf steht unverändert zu den Plänen, sich aus Russland zurückzuziehen, heißt es weiter.

In einem „sehr herausfordernden Umfeld” prüfe das Unternehmen weitere mögliche Optionen, den Rückzug „unter Wahrung der Interessen seiner Mitarbeitenden in Russland und im Einklang mit den geltenden Sanktionen” umzusetzen. Die Geschäfte in Russland werden bis auf Weiteres, sanktionskonform und organisatorisch getrennt von den anderen Geschäften der Knauf Gruppe, vom lokalen Management geführt, heißt es.

Aktuell weder Import noch Export

Der Knauf-Gruppe fließen seit Bekanntgabe des Rückzugs keine Gewinne aus dem Russlandgeschäft zu. Ebenfalls im Einklang mit den geltenden Sanktionen, denen Knauf streng folgt, werden seit Jahren keine Waren mehr aus Russland in die EU exportiert beziehungsweise von dort nach Russland importiert.

Der Baustoffhersteller Knauf aus Iphofen betreibt mehr als 320 Produktionsstätten und Vertriebsorganisationen in über 90 Ländern auf allen Kontinenten. Viele Knauf-Mitarbeitende sind aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.

Das könnte Sie auch interessieren
Der Wilhermsdorfer Seniorenbeirat hat nun Rederecht im SozialausschussLine-up zum Heroes Festival 2026 mit dem „Babo”: Haftbefehl kommt nach GeiselwindZwischenboden einer Werkstatt brennt: 90 Feuerwehrleute in Dippoldsberg im EinsatzJesu' Sohn von der A6 und Beute zum Grausen: Die kuriosesten Polizei-Einsätze 2025Die SPD in Wilhermsdorf: Aufbruch zwischen Tradition und GenerationenwechselMit 20 Jahren ins Bürgermeisteramt? SPD Wilhermsdorf nominiert junge KandidatinWilhermsdorfer Unterwelt: Heimatverein legt historische Gewölbekeller freiMega-Chaos auf der Strecke Nürnberg–Würzburg: Züge standen stundenlangWilhermsdorfer CSU nominiert ihre Liste für die Kommunalwahl 2026Wilhermsdorf und Langenzenn nutzen bald ein Hallenbad gemeinsamSchock für die Fans: Heroes Festival 2025 in Geiselwind ohne Bushido – alle InfosVerdächtiges Paket bei Langenzenn gefunden: mehrere Menschen mit HautverletzungenEntsteht in Wilhermsdorf ein großer Batteriespeicher?Vor 500 Jahren: Bauern-Heer nahm Wassertrüdingen einSchwerer Unfall mit Oldtimer bei Geiselwind: A3 für Stunden voll gesperrt

Anna Beigel
Anna Beigel
Redakteurin in Ansbach
north