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Veröffentlicht am 09.09.2026 15:18

Fischgrät und Co.: Welches Parkett passt in kleine Räume?

Für kleine Zimmer eher hell denken: Beim Parkett machen Ahorn oder helle Eiche den Raum offener und leichter. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)
Für kleine Zimmer eher hell denken: Beim Parkett machen Ahorn oder helle Eiche den Raum offener und leichter. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)
Für kleine Zimmer eher hell denken: Beim Parkett machen Ahorn oder helle Eiche den Raum offener und leichter. (Foto: Robert Günther/dpa-tmn)

Sie wollen einen Raum mit Parkett ausstatten? Welche Holzart sich dafür besonders eignet, das hängt auch von der Zimmergröße ab. Fragt man den Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp), gibt es da einige Grundregeln:

  • Helle Hölzer wie Ahorn oder bestimmte Eichensorten lassen Räume demnach offen und leicht erscheinen. Das dürfte kleineren Räumen besonders entgegenkommen.
  • Wer es eleganter mag, kann hingegen mit dunkleren Tönen besser beraten sein. Hier kommt dann etwa Nussbaum als Holz infrage. 
  • Doch es kommt auch auf die Sortierung innerhalb einer Holzart an: Sie kann etwa ruhig mit wenigen Ästen und gleichmäßiger Struktur ausfallen - oder mit markanten Ästen und Maserungen. 
  • Ersteres wirkt eher zurückhaltend, letzteres verleiht dem Boden einen spezifischen Charakter.

Englischer Verband für enge Räume

Engere Räume profitieren außerdem von einem Verlegemuster wie dem sogenannten englischen Verband. Dafür werden die Dielen parallel, aber bei jeder Reihe um eine halbe Länge versetzt zueinander verlegt. Das ordnet dem vdp zufolge den Raum, ohne ihn zu dominieren. Und es bringt Ruhe hinein, auch wenn der Raum vielleicht etwas kleiner ist.

Gut zu wissen: Lässt man das Verlegemuster quer zu langen Seite des Raumes verlaufen, wirkt das Zimmer breiter. Parallel zur Längsseite verlegt, wirkt der Raum tiefer.

Geölt oder lackiert?

Elegant und ordnend wirkt auch das Fischgrätmuster. Hat man es mit viel Platz im Zimmer zu tun, kann das besonders in der sogenannten französischen Variante gut zur Geltung kommen. Dabei treffen die abgeschrägten Enden der Dielen - anders als beim klassischen Fischgrätmuster - in einem spitzen Winkel aufeinander. Das verleiht dem Verband zufolge besonders großen Räumen eine klassische Note.

Fragen sollte man sich außerdem, ob das Parkett geölt oder lackiert einziehen soll. Dabei kann es sinnvoll sein nicht nur den eigenen Geschmack ein Wörtchen mitsprechen zu lassen, sondern auch den Zeitaufwand, den man sich gut vorstellen kann. Denn geöltes Parkett lässt die Struktur des Holzes zwar glänzen. 

Man sollte es aber regelmäßig nachölen - idealerweise drei- bis viermal im Jahr mit speziellem Pflegeöl. Eine lackierte Variante macht da weniger Arbeit. Luftfeuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann der Boden so allerdings kaum mehr.

© dpa-infocom, dpa:260909-930-659146/1


Von dpa
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