Das Fischsterben in der Aisch geht weiter. Nun informierte der Fischereiverein Bad Windsheim in einer Pressemitteilung im Nachgang zu unserer Berichterstattung darüber, dass er am Donnerstagabend erneut tote Fische aus dem Fluss entfernt hat.
Am Dienstagabend fischten Vereinsmitglieder demnach verendete Tiere südlich der Winterung aus der Aisch. Die Hitze hatte das Wasser dermaßen erwärmt, dass es zu akutem Sauerstoffmangel kam, der zum Tode der Tiere führte. So lautet die Begründung des zuständigen Wasserwirtschaftsamts Ansbach – Vergiftungen oder anderes Fremdverschulden sind damit ausgeschlossen.
Am Donnerstagabend bargen die Fischer laut eigenen Angaben dann erneut 60 Kilogramm verendete Fische, darunter 30 Aale und einen 70 Zentimeter langen Karpfen, aus dem Fluss. Die noch lebenden Tiere versetzten sie im Rahmen einer Notabfischung in sichere Bereiche um.
Als Sofortmaßnahme passten die Verantwortlichen zudem den Wehrbetrieb am Freilandmuseum an, damit weniger Wasser in den Museumsbereich fließt und mehr Wasser in der Aisch verbleibt. Schließlich habe der Erhalt der Fischbestände höchste Priorität, heißt es in dem Schreiben.
Die Vereinsführung bittet nun vor allem ihre Mitglieder darum, weiterhin die Augen offen zu halten und bei erneuten Auffälligkeiten rund um die Aisch die Vorstandschaft des Vereins zu informieren.