Der VfB Stuttgart und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Nach langen Verhandlungen bestätigte der Fußball-Bundesligist die Einigung über die Verlängerung des Vertrages bis zum 30. Juni 2029. „Kontinuität ist ein wichtiger Faktor, um unseren erfolgreichen Weg beim VfB fortsetzen zu können“, sagte der Vereinspräsident und AG-Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Allgaier.
Seit dem Amtsantritt von Wohlgemuth gebe es beim VfB „im sportlichen Bereich eine klare Ausrichtung und Philosophie. Gemeinsam mit unserem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle und dem gesamten Team im Sport ist es in kürzester Zeit gelungen, ein völlig neues sportliches und wirtschaftliches Bild unseres VfB Stuttgart zu entwerfen“, so Allgeier.
Wohlgemuth hat seit seinem Einstieg Ende 2022, als der VfB noch im Kampf um den Klassenverbleib steckte, maßgeblichen Anteil am sportlichen Aufschwung des VfB. Der 47-Jährige holte gemeinsam mit Wehrle Sebastian Hoeneß als Trainer, unter dessen Führung aus dem Fast-Absteiger wieder ein Champions-League-Teilnehmer wurde. Gekrönt wurde das bisher erfolgreiche Kapitel von der erneuten Qualifikation für die Königsklasse in der abgelaufenen Spielzeit sowie dem DFB-Pokalsieg im Vorjahr.
Der gebürtige Berliner trat zunächst die Nachfolge von Sven Mislinitat an und wurde 2024 vom Sportdirektor zum Sportvorstand befördert. In einer sportlich und wirtschaftlich sehr herausfordernden Situation stellte Wohlgemuth die Weichen neu. Hierzu gehörten neben der Verpflichtung von Hoeneß wichtige Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Angelo Stiller und Deniz Undav sowie der personelle Umbau des Kaders.
Zu den größten Transfergeschäften seiner Amtszeit zählt zudem der Rekordverkauf von Nationalspieler Nick Woltemade an Newcastle United für 75 Millionen Euro. Zuletzt verpflichteten die Stuttgarter den Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic für rund 25 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg als bisher teuersten Transfer vor der kommenden Saison.
„Gemeinsam haben wir für den VfB in den vergangenen Jahren vieles auf einen guten Weg gebracht“, sagte Wohlgemuth. Um die anspruchsvollen Ziele des Tabellenvierten der vergangenen Saison weiter zu erfüllen, benötige man „die volle Energie und Bereitschaft aller Beteiligten“.
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