„Frankfurt war so tot“: Köln vor unrühmlichem Rekord | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.10.2026 09:58

„Frankfurt war so tot“: Köln vor unrühmlichem Rekord

Kölner Frust in der Fremde ist zum Standard geworden. (Foto: Jennifer Brückner/dpa)
Kölner Frust in der Fremde ist zum Standard geworden. (Foto: Jennifer Brückner/dpa)
Kölner Frust in der Fremde ist zum Standard geworden. (Foto: Jennifer Brückner/dpa)

An Lukas Podolski denken sie beim 1. FC Köln eigentlich immer gerne. Aber diesen Vereinsrekord, den der Effzeh mit dem damals 18-Jährigen in der Abstiegssaison 2003/04 aufgestellt hat, würden sich René Wagner und seine Profis gerne ersparen. Das verdiente 0:1 bei Eintracht Frankfurt war das 16. Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie ohne Sieg - der Rekord liegt bei 17 und kann schon am 1. November bei Union Berlin eingestellt werden.

Nationalspieler Saïd El Mala, vor einer Woche noch umjubelter Derbyheld beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach, fand deutliche Worte: „Frankfurt war so tot schon vor der Halbzeit, dass wir schon ein gutes Gefühl hatten.“ Doch nach der Pause spielte nur noch Frankfurt.

Torhüter: „Mehr Begleitschutz“ bei Gegentor

El Mala erlebte abgesehen von einem 50-Meter-Solo kurz vor der Halbzeit einen enttäuschenden Abend. „Wenn wir auswärts keine Punkte holen, wird es schwer. Irgendwann wird der Knoten platzen“, prognostizierte El Mala bei Sky. In dieser Saison verloren die Kölner vor dem 0:1 in Frankfurt auch beim Hamburger SV (1:2) und beim VfB Stuttgart (1:4).

Kapitän und Torhüter Marvin Schwäbe übte deutliche Kritik an seinen Vorderleuten. „Das Gegentor war mehr Begleitschutz, als dass wir in den Zweikampf gekommen sind“, sagte Schwäbe über den Treffer von Frankfurts Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib, der in der 77. Minute die Partie entschied.

Cheftrainer Wagner ist nicht nur ohne Auswärtssieg, sondern hat mit den Kölnern auch noch kein Zu-Null-Spiel hinbekommen. Woran liegt es? „Gute Frage. Wenn ich dafür eine Antwort hätte, die so präzise ist, hätte ich es schon lange geändert. Wir arbeiten jede Woche hart daran“, sagte Wagner am Spielfeldrand.

© dpa-infocom, dpa:261017-930-853085/1


Von dpa
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