„Gelebte Gemeinschaft”: Ökumenisches Musical-Projekt in Großohrenbronn | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.03.2025 19:35

„Gelebte Gemeinschaft”: Ökumenisches Musical-Projekt in Großohrenbronn

Nach vier Tagen intensiver Vorbereitung führten etwa 20 Mädchen und Buben in der St.-Raphaels-Kirche zu Großohrenbronn das Musical „Der barmherzige Samariter“ auf. (Foto: Johannes Flierl)
Nach vier Tagen intensiver Vorbereitung führten etwa 20 Mädchen und Buben in der St.-Raphaels-Kirche zu Großohrenbronn das Musical „Der barmherzige Samariter“ auf. (Foto: Johannes Flierl)
Nach vier Tagen intensiver Vorbereitung führten etwa 20 Mädchen und Buben in der St.-Raphaels-Kirche zu Großohrenbronn das Musical „Der barmherzige Samariter“ auf. (Foto: Johannes Flierl)

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben in der Großohrenbronner Raphaelskirche den jungen Talenten gelauscht, die eindrucksvoll das Musical „Der barmherzige Samariter“ aufgeführt haben.

Es war das Ergebnis eines ökumenischen Projekts, bei dem die evangelische Kirchengemeinde Dentlein, die katholische Pfarrei Großohrenbronn und der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) Dentlein zusammengearbeitet hatten.

Etwa 20 Mädchen und Jungen hatten sich über vier Tage hinweg unter Leitung von Sophia Lutz intensiv auf die Aufführung vorbereitet. Unterstützt wurden sie von einem mehrköpfigen Team, das mit viel Hingabe hinter den Kulissen arbeitete. Die Kostüme wurden von Elfriede Engelhardt gestaltet, während Dr. Erwin Heilek für ein beeindruckendes Bühnenbild sorgte. Musikalisch begleitet wurden die jungen Darstellerinnen und Darsteller von Judith Bärthel am E-Piano und Katja Hezner an der Querflöte.

Gemeinschaft über Konfessionsgrenzen hinweg

Pfarrer Jojo Koonammaruthumkal von der katholischen Pfarrei betonte die Bedeutung dieses Projekts als Zeichen gelebter Gemeinschaft über Konfessionsgrenzen hinweg. Er beschrieb die Veranstaltung als „Fest des Glaubens“, bei dem die Kinder mit ihrer Kreativität und Begeisterung Freude auslösten. Pfarrer Patrick Nagel von der evangelischen Kirchengemeinde Dentlein unterstrich die Bedeutung der Ökumene. Das Musical gebe Antworten auf eine zentrale Frage: „Was möchte Gott, wie ich lebe?“

Die Aufführung bot eine bunte Mischung aus Soli sowie Sprech- und Chorgesang. Auch ihre schauspielerischen Qualitäten konnten die Kinder unter Beweis stellen.

Nachmittag vermittelte Nächstenliebe

Das Publikum wurde von den Mädchen und Buben zum Mitklatschen animiert und erlebte einen Nachmittag, der eindrucksvoll die biblische Botschaft vermittelte: „Wahre Nächstenliebe kennt keine Grenzen, was zählt, ist ein gutes Herz.“

Ein besonderer Dank der Verantwortlichen galt den großzügigen Sponsoren, die es ermöglicht hatten, die Projektwoche für die Kinder kostenfrei anzubieten – inklusive der Verpflegung. Nach der Aufführung wurde zum Kaffeetrinken ins katholische Pfarrheim eingeladen.


Von Johannes Flierl
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