Geslau war der Startpunkt: 52 Kilometer rund um Rothenburg geradelt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.06.2026 08:02

Geslau war der Startpunkt: 52 Kilometer rund um Rothenburg geradelt

Am Geslauer Sportheim war der Startpunkt für die Tour. Rund 100 Teilnehmende wurden gezählt. (Foto: Susanne Landgraf)
Am Geslauer Sportheim war der Startpunkt für die Tour. Rund 100 Teilnehmende wurden gezählt. (Foto: Susanne Landgraf)
Am Geslauer Sportheim war der Startpunkt für die Tour. Rund 100 Teilnehmende wurden gezählt. (Foto: Susanne Landgraf)

Rund 100 Teilnehmende zählte die traditionelle Radtour der Kommunalen Allianz „Obere Altmühl“. Ausrichter war die Gemeinde Geslau. Bereits seit mehr als 20 Jahren organisieren die Mitgliedskommunen Buch am Wald, Colmberg, Geslau und Windelsbach die beliebte Tour im jährlichen Wechsel.

Startpunkt war am Sportheim in Geslau. Dort begrüßte die neu gewählte Bürgermeisterin Claudia Reingruber die zahlreichen Radlerinnen und Radler. Ihr besonderer Dank galt Uwe Schmid aus Stettberg, der die diesjährige Strecke organisiert hatte. Wie Schmid erläuterte, sei er die Wege im Vorfeld abgefahren und habe die Route mit blauen Pfeilen markiert.

Auch Windelsbachs Bürgermeister Werner Schuster hob den hohen Stellenwert der Veranstaltung hervor. „Man sucht erst die passende Gastronomie und baut darum herum die Tour“, sagte er mit einem Schmunzeln. Sowohl die Pfingstmontag-Radltour als auch die traditionelle Wanderung an Allerheiligen seien für viele Bürgerinnen und Bürger längst feste Termine im Jahreskalender. Besonders bemerkenswert: Der älteste Teilnehmer war 86 Jahre alt, während die jüngste Mitfahrerin, die kleine Finja, gemeinsam mit ihren Großeltern im Alter von gerade einmal zwei Jahren dabei war.

Die Allianz gibt es schon seit rund 30 Jahren

Die Kommunale Allianz „Obere Altmühl“ besteht seit rund 30 Jahren. Bereits als Vorläufer der heutigen Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) arbeiteten die Kommunen eng zusammen, um Synergien zu nutzen – etwa bei der Beantragung von Fördermitteln oder bei gemeinsamen Anschaffungen wie Baugeräten und die Beschilderung von Wanderwegen.

Die diesjährige Tour führte von Geslau über Stettberg, Burghausen und Marktbergel nach Obernzenn. Dort erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung durch das Blaue Schloss der Familie von Seckendorff. Anschließend ging es weiter zum Mittagessen nach Hechelbach. Über Urphertshofen führte die Strecke nach Oberdachstetten zum Nachmittagskaffee, ehe die Rückfahrt über Binzwangen zurück nach Geslau erfolgte.

Insgesamt legten die Teilnehmenden mehr als 52 Kilometer zurück und bewältigten dabei rund 290 Höhenmeter.

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