Gute Platzierungen für Agnes Düll und Jennifer Vogt aus Ansbach bei Masters-EM | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 22.10.2025 09:28

Gute Platzierungen für Agnes Düll und Jennifer Vogt aus Ansbach bei Masters-EM

Agnes Düll bei der EM auf Madeira beim Hammerwurf. (Foto: Jochen Düll)
Agnes Düll bei der EM auf Madeira beim Hammerwurf. (Foto: Jochen Düll)
Agnes Düll bei der EM auf Madeira beim Hammerwurf. (Foto: Jochen Düll)

Unter den insgesamt 4600 Athleten und Athletinnen bei der Leichtathletik-Masters-Europameisterschaft in Madeira, Portugal, waren auch Jennifer Vogt und Agnes Düll aus Ansbach.

Jennifer Vogt freute sich über ihr Ergebnis im Speerwurf. 36,11 Meter brachten Rang drei in der Altersklasse W40. „Der Bronzeplatz ist eine Leistung, mit der ich nicht gerechnet habe und darauf bin ich mächtig stolz”, berichtet Vogt. Der Sieg ging an Tetiana Ostapchuk (Ukraine) mit 38,39 Metern.

Die Ansbacherin tritt für den TV Schwabach an und ist erst vor drei Monaten ins Training eingestiegen: „Seitdem habe ich mich um sechs Meter gesteigert.” Dabei fand sie die Wettbewerbsbedingungen schwierig: „Das Stadion ist in eine Talschneise gebettet, hierbei kann der Wind entweder vom Meer als Rückenwind oder vom Berg als Gegenwind kommen.” Flutlicht gab es nicht, die Sonne musste morgens erst über die Gipfel der Berge steigen – solange war es dunkel.

Athleten unzufrieden mit Wettkampfbedingungen

Agnes Düll vom TSV Ansbach erreichte mehrere Platzierungen in den Top Ten. Die Werfer und Werferinnen waren vom Zustand ihrer Austragungsstätte eher enttäuscht. Zwei Wurfringe auf einem Ascheplatz auf einem Militärgelände wurden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Lediglich das Speerwerfen der Wurf-5-Kämpfer fand im centro sportivo madeira statt, sodass die Aktiven gezwungen waren, aufwendig zwischen den beiden Stadien hin- und herzu fahren.

Los ging es für Agnes Düll in der ersten Einzeldisziplin der Altersklasse W65 im Gewichtswurf mit 13,68 m und Platz fünf unter 23 Werferinnen. Jahresbestleistung und eine Platzierung, mit der sie nicht gerechnet hatte. Ihre Freude darüber war riesig.

Es folgten Hammer- und Diskuswurf. Hier wollte sie ihre aktuelle Form testen und die Wurfanlage kennenlernen, um für den Wurf-Fünf-Kampf gewappnet zu sein. Ihr Ziel war es, zumindest nach drei Würfen den Endkampf der besten acht Werferinnen der W65 zu erreichen.

Licht und Schatten bei Agnes Düll

Im Hammerwurf gelang ihr dies mit 30,59 Meter und einem erfreulichen achten Platz. Im Diskuswurf klappte es angesichts der hohen Konkurrenzinnenzahl mit 22,07 Meter und Platz neun nicht.

Den Abschluss der „Werfertage” stellte der Wurf-Fünf-Kampf dar, bei dem 25 Werferinnen der W65 in den Disziplinen Hammer-, Diskus-, Speer-, Gewichtswurf und Kugelstoßen gefordert waren. Um acht Uhr ging es los und nach 14 Stunden Wettkampf bei 25 Grad, mit einem zweistündigen „Ausflug” zum Speerwerfen ins Hauptstadion, waren die Werferinnen körperlich am Ende. Düll bezeichnet ihren neunten Platz mit 3063 Punkten als Erfolg.

north