Sieben Live-Bands, ein einzigartiges Alphorn-Techno-Event sowie eine Nonstop-Party – das verspricht der Aktionskreis Herrieder Wirte, der in Kooperation mit der Stadt am Samstag, 22. März, zur 16. Musiknacht in die heimischen Gaststätten einlädt. Los geht es um 20 Uhr.
Unter dem Motto „Herrieden bebt“ sei bei dem Spektakel für jeden Geschmack etwas dabei, versprechen die Veranstalter in einer Pressemitteilung. „Mit dabei sind tolle Live-Bands, die man in Herrieden schon kennt, sowie neue Künstler.“ Sie alle brächten gute Stimmung mit und präsentierten einen bunten Mix aus Rock und Pop, Klassikern und Evergreens sowie Schlagern und Elektrobeats – zum Mitsingen ebenso wie zum Mittanzen.
Wie in allen Jahren zuvor gilt es, den Eintritt einmal für alle Auftritte zu lösen. Die Karten gebe es in allen beteiligten Lokalen, so die Organisatoren, die zugleich darauf hinweisen, dass ein Shuttlebus die Besucherinnen und Besucher der Musiknacht „von Bühne zu Bühne bringt“.
Eine dieser Bühnen ist im Gasthaus Limbacher, wo die Band Zweite Halbzeit auftritt. „Ihr Repertoire ist wie eine Sammlung von musikalischen Schätzen vergangener Jahrzehnte, präsentiert mit zeitloser Leidenschaft und einer Prise eigenem Charme“, heißt es in der Ankündigung. Das Programm der Herriedener Robby, Michi und Hufi mit ihren akustischen Gitarren wird als einzigartige Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart beschrieben. Es reiche von mitreißenden Oldies bis hin zu herzergreifenden Liedermacher-Songs.
Getreu dem Motto „frühe Beatles und deren große Vorbilder“ liefern vier Jungs aus Ansbach und Würzburg „Songs der rebellischen Zeit originalgetreu und mit mehrstimmigen Satzgesang“. Inspiriert vom Sound der 1950er und 1960er Jahre bringen The 4 Beats die besten Songs aus der „Golden Oldie“-Zeit, neu und zeitgemäß arrangiert, im Café „Linde“ auf die Bühne. Neben Klassikern der Beatles-Ära hat die Formation auch Hits von Chuck Berry, Elvis Presley, Eddi Cochran und Buddy Holly in ihrem Repertoire.
Den Auftakt im Enzo macht Mommsneub um 20 Uhr: Christian Neubert und DJ Jerome aus Gunzenhausen machen seit 2009 zusammen oder einzeln „Tech House, Deep House und Gunzen House“. Laut Einladung liefern sie alles, „damit die Party läuft und die Crowd abfeiert“.
Um 22 Uhr folgt ihnen Max the Sax auf der Bühne: Mit einzigartigem Saxofon-Spiel, mitreißenden Beats und exzentrischen Performances will der Saxofon-Rockstar sein Publikum begeistern. Mit seinem eigenen Repertoire gilt der ehemalige Saxofonist der Parov Stelar Band als ein Meister der improvisierten Clubmusik, der gekonnt mit seinem Publikum interagiert.
Mit „Handmade Music aus Ansbach“ werden die Black Peppers den Landgasthof „Zur Sonne“ zum Kochen bringen. Wie es heißt, spielen sie bei der Musiknacht Rockhits aus den zurückliegenden 40 Jahren, aber auch Funk, Punk, etwas Pop und aktuelle Charthits. „Zu unserem Rezept für die einzigartige Black-Pepper-Würze gehören neben den Grundzutaten Gitarre, Schlagzeug, Bass und Gesang, noch eine Prise Mundharmonika und ein Löffel Percussion“, beschreibt die Band ihre Darbietungen als ehrlich und authentisch.
In der „Genießerei“ gastiert wiederum der aus dem Rothenburger Umland stammende Viktor Schlund. Nachdem er hier bereits 2023 mit seiner Band Viktor’s Sekret aufgetreten ist, rockt er das Lokal diesmal als Solokünstler. „Mit Gitarre und Klavier bleibt von Austropop über Oldies zum Mitsingen bis hin zu Billy Joels ,Piano Man‘ kein Genre verschont“, heißt es in der Einladung.
Indes haben fünf Vollblutmusiker die Band Vintage im Jahr 2001 in Herrieden gegründet. Das Repertoire dieser Rock- und Classic-Band, die am Samstag ab 21 Uhr beim „Bergwirt“ in Schernberg auftritt, umfasst eine große Zahl verschiedenster Rockklassiker.
Und wenn die Party dann einfach nicht enden soll, dann geht es – ebenfalls beim „Bergwirt“ – weiter mit dem Alphorn-Rapper Marcel Engler, der besser als der Loisach Marci bekannt ist. Der gebürtige Partenkirchener hatte im vergangenen Jahr beim Altstadtfest in Ansbach einen gefeierten Auftritt im Kulturgärtla. Er liefert zum Ausklang der Musiknacht ab 0.30 Uhr ein „wahres Klangfeuerwerk, das sich sprachlich kaum fassen lässt“, wie in der Ankündigung aus Medien zitiert wird.