Hohenzollernring: Das Nadelöhr in Ansbach wird 2025 umgebaut | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.12.2024 17:00

Hohenzollernring: Das Nadelöhr in Ansbach wird 2025 umgebaut

Im Feierabendverkehr ist es ein gewohntes Bild am Hohenzollernring: Auf der kurzen Abbiegespur in Richtung Schalkhausen stauen sich die Fahrzeuge. Nun ist klar, wann das lange bekannte Problem angegangen wird.

Nachdem der Bauausschuss, der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie der Stadtrat im Laufe dieses Jahres ihre Zustimmung gegeben hatten, ist inzwischen auch der zeitliche Ablauf der Umbaumaßnahmen bekannt.

Umleitungen werden unumgänglich sein

Aktuell laufen die Ausschreibungen, im Februar nächsten Jahres sollen dann die verschiedenen Leistungen vergeben werden, führte Stefan Guggenberger vom Geschäftsbereich Oberbürgermeister auf Anfrage der FLZ aus. Läuft alles nach Plan, können die Bauarbeiten noch „in der ersten Jahreshälfte 2025 starten“.

Da es sich um einen größeren Eingriff an einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt handelt, werden Umleitungen unumgänglich sein. Festgelegt sind entsprechende Ausweichrouten aber noch nicht. Als Bauzeit für die Umgestaltung hat die Stadt laut Guggenberger sechs Wochen vorgesehen.

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Der Rechtsabbiegestreifen wird verlängert

An der im Volksmund wegen des nahen Baumarkts oft Obi-Kreuzung genannten Stelle stauen sich an Werktagen gerade im Feierabendverkehr die Fahrzeuge. Es kommt auf der Spur in Richtung Schalkhausen zu Rückstaus, womit auch die Geradeausfahrer blockiert werden.

Dieses Nadelöhr soll nun beseitigt werden. Vorgesehen ist, den Rechtsabbiegestreifen um etwa 30 Meter zu verlängern. Künftig sollen damit zehn statt wie bisher fünf Fahrzeuge auf dieser Spur Platz finden.

Die Kosten für diese „kleine Lösung“, die dem bekanntlich keineswegs prall gefüllten Stadtsäckel deutlich mehr entspricht als der eigentlich dafür prädestinierte Kreisverkehr, werden vor Beginn der Arbeiten auf rund 116.000 Euro beziffert.

Die Sichtbeziehungen zu Fußgängern und Radlern fehlt

Das Vorhaben umfasst neben den üblichen Markierungsarbeiten auch recht handfeste Eingriffe: So muss die direkt an der Straße befindliche Böschung gerodet und abgegraben werden, zudem werden 2,50 Meter hohe Winkelstützelemente eingesetzt sowie eine Entwässerungsmulde gezogen und ein Beleuchtungsmast versetzt.

Eine erste Maßnahme war die Trennung der Ampelschaltung: Beim Rechtsabbiegen vom Hohenzollernring in Richtung Schalkhausen war es zuvor häufig zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrern sowie Radlern und Fußgängern gekommen.

Das Hauptproblem an dieser Stelle liegt in der fehlenden Sichtbeziehung zwischen dem motorisierten Verkehr und Fußgängern wie Radfahrern. Wolle man eine nachhaltige Verbesserung der Sicherheit erreichen, müsste der Geh- und Radweg neben der Straße auf ebener Strecke verlaufen, wie Stadträte kritisch anmerkten.

Das Hauptproblem an dieser Stelle liegt in der fehlenden Sichtbeziehung zwischen dem motorisierten Verkehr und Fußgängern wie Radfahrern. (Archivbild: Jim Albright)
Das Hauptproblem an dieser Stelle liegt in der fehlenden Sichtbeziehung zwischen dem motorisierten Verkehr und Fußgängern wie Radfahrern. (Archivbild: Jim Albright)
Das Hauptproblem an dieser Stelle liegt in der fehlenden Sichtbeziehung zwischen dem motorisierten Verkehr und Fußgängern wie Radfahrern. (Archivbild: Jim Albright)
Wieder einmal Stau beim Abzweig in die Schalkhäuser Straße: Nun soll die Abbiegespur verlängert und das Problem entzerrt werden. (Foto: Florian Pöhlmann)
Wieder einmal Stau beim Abzweig in die Schalkhäuser Straße: Nun soll die Abbiegespur verlängert und das Problem entzerrt werden. (Foto: Florian Pöhlmann)
Wieder einmal Stau beim Abzweig in die Schalkhäuser Straße: Nun soll die Abbiegespur verlängert und das Problem entzerrt werden. (Foto: Florian Pöhlmann)

Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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