Hopfen, Malz, Hefe und Wasser: Brauertaufe in Pahres | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.08.2023 16:15

Hopfen, Malz, Hefe und Wasser: Brauertaufe in Pahres

Die Zutaten Hopfen, Malz, Hefe, Wasser und am Ende das fertige Bier: Max Tanzberger musste einige Taufgänge über sich ergehen lassen. Aber wer ein Brauer sein will, muss eben erst einmal leiden – so will es die Tradition. (Foto: Anita Dlugoß)
Die Zutaten Hopfen, Malz, Hefe, Wasser und am Ende das fertige Bier: Max Tanzberger musste einige Taufgänge über sich ergehen lassen. Aber wer ein Brauer sein will, muss eben erst einmal leiden – so will es die Tradition. (Foto: Anita Dlugoß)
Die Zutaten Hopfen, Malz, Hefe, Wasser und am Ende das fertige Bier: Max Tanzberger musste einige Taufgänge über sich ergehen lassen. Aber wer ein Brauer sein will, muss eben erst einmal leiden – so will es die Tradition. (Foto: Anita Dlugoß)

Während der Pahreser Kirchweih ist Max Tanzberger zum Brauer getauft worden. Er hatte vor anderthalb Wochen seine Ausbildung beendet.

Sein Braumeister Peter Köhler gab ihm Hopfen, Malz, Hefe und am Schluss die größte Zutat des Bieres – Wasser – über sein Haupt. Aus einem riesigen Weizenglas legte Betriebsinhaber Georg Hofmann mit Bier noch nach. So will es die Tradition: Erst die Zutaten, dann das fertige Produkt sollten ihm über den Kopf perlen beziehungsweise fließen.

Gegen Durst hilft nur das Bier

Zuvor musste der 19-Jährige noch drei Fragen seines Braumeisters aus einer alten Zunftschrift beantworten. Als Spickzettel diente die Handinnenfläche – alles sehr zur Belustigung des Kirchweihpublikums. Wovon ernährt sich der Mensch? Essen und Trinken. Wie machen sich die Grundbedürfnisse des Menschen bemerkbar? Durch Hunger und Durst. Und was hilft gegen den Durst? Klar, nur Bier. Die Glücksgefühle dominierten die feucht-fröhliche Prozedur beim neuen Brauer – in den Bottich steigen musste der junge Mann nicht.

Der Beruf kommt bei den Freunden gut an

Gegenüber unserer Zeitung zeigte er sich stolz auf sein erlerntes Handwerk, das seine Freunde „cool“ fänden. Ihm bereitet es Freude, dass er das Produkt, das zu produzieren er nun von der Pike auf gelernt hat, unter die Leute bringen darf.

Die bodenständige Aktion fand nach dem Kirchweihbaumaufstellen am Samstag statt, so dass den Besucherinnen und Besuchern in dem Gutenstettener Ortsteil eine weitere Attraktion beschert war. Der neue Geselle macht das Glückskleeblatt der Pahreser Brauer als Vierter komplett, die unter zwei Braumeistern arbeiten. Selbst trinkt er am liebsten Pils und Festbier, wie er sagte.


Von Anita Dlugoß
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