Wer zum Wochenende vorhatte, sich in einem Badeweiher im Landkreis Ansbach abzukühlen, sollte schauen, in welches Gewässer er oder sie springt. Für einige in der Region hat das Landratsamt nämlich die ersten Badewarnungen des Sommers ausgesprochen.
Eine Badewarnung gibt das Landratsamt nach eigenen Angaben dann heraus, wenn im Wasser bestimmte Grenzwerte, zum Beispiel bei Bakterien, überschritten werden.
Baden ist in den erwähnten Gewässern grundsätzlich erlaubt, dennoch rät das Landratsamt zur Vorsicht. Besonders Kinder, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten besser nicht ins Wasser gehen.
Gerade jetzt kommen in warmen Naturbadegewässern vermehrt Zerkarien, also die Larven von Saugwürmern vor. Mit bloßem Auge sind sie kaum zu erkennen. Bei Berührung können sie eine juckende, jedoch harmlose Badedermatitis verursachen.
Das Risiko lässt sich reduzieren, indem bevorzugt in tieferen Bereichen gebadet wird, Aufenthalte in flachem, warmem Wasser begrenzt und insbesondere die frühen Morgenstunden gemieden werden, darauf hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Ansbach bereits im Juni hingewiesen. Wasserpflanzen und Schilfzonen sollten gemieden werden, da dort die Zwischenwirte leben. Nach dem Baden empfiehlt sich gründliches Abtrocknen sowie das sofortige Wechseln nasser Kleidung. Auch geeigneter Sonnenschutz könne das Risiko verringern.
Für folgende Weiher in der Region gilt die Badewarnung des Landratsamtes aktuell: