„Wir waren sehr aktiv“, betonte der Jugendbeauftragte des Neustädter Stadtrates Martin Hufnagel in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Die lange Liste, die er vortrug, führte vor Augen, dass für Kinder und Jugendliche in den vergangenen 16 Jahren viel gemacht wurde, wie Bürgermeister Klaus Meier ergänzend hervorhob.
Die zahlreichen Projekte für den Nachwuchs habe man nur dank eines guten Teams stemmen können, betonte Hufnagel und dankte der Verwaltung, dem Stadtrat, Bürgermeister Meier, den Ortssprechern und den weiteren Unterstützern. Ein dickes Lob ging ferner an den Bauhof.
Zu den realisierten Maßnahmen gehört beispielsweise das viel genutzte Multifunktionsspielfeld in Schauerheim. Man hatte zuerst einen anderen Platz als den jetzigen für das Sportangebot ausgesucht, sich dann aber dafür entschieden, es dort zu platzieren, wo bereits andere Sportarten möglich sind. „Die Umsetzung ging ruckzuck“, so Hufnagel.
Er wies darauf hin, dass das neue Angebot, das zum Fußball- und Basketballspielen genutzt werden kann, über das Förderprogramm „Regionalbudget“ bezuschusst wurde. „Wer Ideen für weitere Projekte hat, kann mich anschreiben, wir schauen dann, was möglich ist“, so lautete der Appell des Jugendbeauftragten. Gut frequentiert wird auch der neben dem Spielplatz im Baugebiet „Klinger“ errichtete Bolzplatz.
Hufnagel und Bauamtsleiter Gerald Schorr hatten, nachdem der Wunsch nach einem solchen Angebot aufgetaucht war, abgeklärt, ob ein solcher Projekt machbar ist. Das war der Fall. „Mit wenig Mitteln haben wir hier eine große Wirkung erzielt“, erläuterte Hufnagel.
Einige Tage hatte man im Winter auch den Eisplatz am Festplatz nutzen können, sagte er weiter in seinem Bericht. „Es wäre noch länger möglich gewesen, wenn das Eis nicht mutwillig zerstört worden wäre.“ Dieser Vandalismus ärgert viele im Stadtrat und ist ein Dauerthema.
Unterstützt wurde ferner das Angebot „Open door – Open stage“ im Jugendtreff „Lazarett“, ebenso wie die Umsetzung rund um das Thema „Jugendraum Unternesselbach“. In seinem Bericht machte Hufnagel deutlich, dass man versuche, mit Unterstützung des städtischen Kulturamtes hiesige Bands bei den städtischen Festen einzubauen, was inzwischen gut gelinge. Erwähnung fand ferner der Session-/Proberaum, der für heimische Bands geplant ist.
Der Teppichboden sei bereits verlegt, hieß es, einige Instrumente seien auch schon eingetroffen – etwa Gitarre, Bass und Schlagzeug. Diese habe man zum Nulltarif bekommen, ebenso wie die Bühnenvorhänge und einen Getränkeautomaten. Hufnagel dankte den Firmen für ihre Spenden. Geplant ist, dass der Proberaum noch in diesem Jahr fertig wird.
Etwas dahin dümpelt hingegen noch die neue Homepage des Lazarett-Jugendzentrums. „Das schleppen wir schon seit Februar rum“, sagte Hufnagel. Aber auch diesbezüglich will man bald etwas Neues präsentieren. Einrichten möchte man zudem eine Landing-Page, mittels derer Kinder und Jugendliche Anträge digital einreichen können.
Ansonsten ist man für Anregungen jederzeit offen. Mit seinen Anliegen kann man sich direkt an den Jugendbeauftragten der Stadt wenden. Zu erreichen ist er unter der Telefonnummer 0151/17294176 oder per E-Mail an martinhufnagel@gmx.net.