Jugendliche unter Drogen vergewaltigt? Prozess beginnt | FLZ.de | Stage

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 02.11.2026 14:48, aktualisiert am 02.11.2026 15:55

Jugendliche unter Drogen vergewaltigt? Prozess beginnt

Die Polizei ermittelt bereits länger gegen mutmaßliche Dealer im Umfeld des Nürnberger Bahnhofs, die für sexuelle Übergriffe auf Mädchen und junge Frauen verantwortlich sein sollen. (Symbolbild) (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Die Polizei ermittelt bereits länger gegen mutmaßliche Dealer im Umfeld des Nürnberger Bahnhofs, die für sexuelle Übergriffe auf Mädchen und junge Frauen verantwortlich sein sollen. (Symbolbild) (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Die Polizei ermittelt bereits länger gegen mutmaßliche Dealer im Umfeld des Nürnberger Bahnhofs, die für sexuelle Übergriffe auf Mädchen und junge Frauen verantwortlich sein sollen. (Symbolbild) (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Ein 22-Jähriger soll einer Jugendlichen in Nürnberg Drogen gegeben und sie dann vergewaltigt haben. Am Dienstag kommender Woche (10.11.) beginnt der Prozess gegen den jungen Mann vor dem Landgericht. Es sei der erste Fall der Ermittlungskommission „Kajal“, der nun vor Gericht verhandelt werde, sagte eine Justizsprecherin. 

Die Ermittlungsgruppe geht bereits länger gegen mutmaßliche Dealer im Umfeld des Nürnberger Bahnhofs vor, die für sexuelle Übergriffe auf Mädchen und junge Frauen verantwortlich sein sollen. Seit Mai konnte diese bereits zahlreiche Verdächtige ermitteln. 

Verfahren ist öffentlich

Im konkreten Fall wirft die Staatsanwaltschaft dem 22-Jährigen vor, der 16-Jährigen zweimal in seiner Wohnung verschreibungspflichtige Medikamente gegeben zu haben. Bei der zweiten Übergabe soll er die Jugendliche gedrängt haben, die Tabletten zu nehmen. Danach soll er sie vergewaltigt haben. Der Anklage zufolge hatte er auch seiner 16-jährigen Freundin Ecstasy gegeben. 

Das Landgericht hat für das Verfahren vier Verhandlungstermine bis Anfang Dezember geplant. Die Verhandlung ist der Gerichtssprecherin zufolge grundsätzlich öffentlich. Es könnte aber sein, dass die Öffentlichkeit im Laufe des Verfahrens zwischenzeitlich ausgeschlossen wird.

© dpa-infocom, dpa:261102-930-932180/2


Von dpa
north