Mit der Rückgabe des goldenen Rathausschlüssels an Bürgermeister Stefan Bußinger beendete der Karnevalsverein Mönchswaldfüchse offiziell den närrischen Ausnahmezustand in der Gemeinde.
Ein letztes Mal erklang ein „Helau“, als die beiden Prinzenpaare Dominik I. und Nadja I. (Ehepaar Freytag), das Kinderprinzenpaar Finn I. (Latteier) und Emma I. (Dörr) gemeinsam mit ihrem Hofstaat, Präsident Nico Weigelmeier und Vorsitzendem Andreas Gracklauer in den Sitzungssaal einzogen. In seinem Rückblick ließ Gracklauer die 98 ereignisreichen Tage Revue passieren.
Insgesamt 38 Auftritte, darunter zwei bestens besuchte Prunksitzungen, eine Nachmittagsprunksitzung, das Aufstellen des Narrenbaums samt Brauchtumsumzug sowie als Höhepunkt der Faschingsumzug mit 53 Gruppen, prägten die Session. Die Mönchswaldfüchse repräsentierten Mitteleschenbach zudem über die Ortsgrenzen hinaus – unter anderem beim Prinzentreffen in Ipsheim und bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen. Gracklauer dankte der Gemeinde ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Umzug, den rund 15.000 Menschen besucht haben.
Bürgermeister Stefan Bußinger würdigte das Engagement des Vereins mit einem lachenden und einem wehmütigen Auge: „Die närrische Regentschaft ist beendet.“ Sein Dank galt dem Vorstand, den Aktiven vor und hinter der Bühne sowie beiden Prinzenpaaren. Ihr Einsatz habe maßgeblich dazu beigetragen, dass der Fasching ein voller Erfolg wurde, sagte Bußinger. „Die Freude, die ihr in unsere Gemeinde getragen habt, wirkt weit über die närrischen Tage hinaus.“
Beim traditionellen Heringsessen im Bergcafé-Gasthaus Bussinger bedankte sich Vorsitzender Andreas Gracklauer bei den rund 200 Aktiven, die sich in vielfältiger Weise in das Vereinsleben einbringen. Die „schlauen Mönchswaldfüchse“ ziehen sich nun für einige Monate zurück, werden aber bei verschiedenen Veranstaltungen auftauchen und sich dann auch wieder auf die nächste Faschingssession vorbereiten.