Ein spezieller Melder, der nicht nur Rauch, sondern auch Kohlenmonoxid misst und sich übers Handy auslesen lässt, sorgte für eine großflächige Alarmierung der Wehren in mehreren Landkreisen.
Ein Briefträger in Equarhofen, einem Ortsteil von Simmershofen, war auf das Warnsignal des Melders aufmerksam geworden und hatte den Besitzer des Hauses verständigt. Dieser konnte seinen kombinierten Rauch-/Kohlenstoffmonoxid-Melder über eine Handy-App auslesen. Er informierte die Leitstelle mit dem Hinweis auf eine erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Konzentration, teilt der Sprecher der Kreisfeuerwehr Rainer Weiskirchen mit. Er erläutert: Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein giftiges, farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das durch unvollständige Verbrennung entsteht.
Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Equarhofen, Uffenheim, Aub (Landkreis Würzburg), Rothenburg (Landkreis Ansbach) und Creglingen (Main-Tauber-Kreis). Die Feuerwehr Equarhofen war als Erste beim betreffenden Haus und ging unter Atemschutz hinein. Gleichzeitig baute sie einen Löschangriff auf.
Es wurde kein Feuer oder Rauch festgestellt. Mit dem Gasmessgerät aus Uffenheim wurde aber der erhöhte Kohlenstoffmonoxidwert bestätigt. Als Ursache wurde laut Weiskirchen eine defekte Pelletheizung ausgemacht. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude und übergab es anschließend wieder dem Besitzer.
Die Kräfte aus Aub, Creglingen und Rothenburg konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen.