Über ein gutes Wahlergebnis freute sich Sachsens amtierender Bürgermeister Bernd Meyer (54), der wieder für die CSU angetreten war und keine Konkurrenz ausstechen musste.
Mit 92,1 Prozent sprach ihm der Großteil der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Sachsen erneut das Vertrauen aus.
Dass auf 7,9 Prozent der abgegebenen Stimmzettel ein ganz anderer Name stand, führte er darauf zurück, dass es keine weiteren Kandidierenden gab. Es sei demokratisch, dass Personen, „die mich nicht wählen möchten, jemand anderen darauf schreiben. Das ist legitim und das ist auch gut so.” Mit der Wahlbeteiligung von 68,9 Prozent war Bernd Meyer zufrieden.
„Ich bin erleichtert, dass das Ergebnis so deutlich ausgefallen ist”, teilte Bernd Meyer nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse gegenüber der FLZ mit. Es zeige ihm, dass die Bürgerinnen und Bürger „vielleicht doch mit der Arbeit zufrieden sind”. Dies sei ein Ansporn für die kommenden sechs Jahre.
Parteiübergreifend haben die Kandidierenden den Wahlabend gemeinsam im Gasthaus Landisch verbracht. „Es ist gute Stimmung, alle Parteien sind in einem Saal”, erzählte Bernd Meyer. „Das ist natürlich auch ein Zeichen dafür, dass man in Sachsen sehr gut miteinander zurechtkommt und in der nächsten Wahlperiode gut zusammenarbeiten möchte.”
Laut vorläufigem Ergebnis verteilen sich die Sitze wie folgt: CSU: 9, Grüne: 3, UWG/SPD: 4. Für die CSU sind künftig Bernd Meyer, Simon Kapp, Thomas Ulsenheimer, Angelika Ruhs, Daniel Rakowitz, Klaus Eberhardt, Wolfgang Croner, Bernd Kladny und Dr. Rainer Fugmann vertreten. Für die Grünen sitzen dann Steffi Radinger, Sarah Hermann und Sabine Schlarp im Kommunalparlament. Für die UWG/SPD haben es Katja Breck, Franz Meißner, Holger Röschinger und Wolfgang Schubert in den Gemeinderat geschafft.