Noch ist es kalt und Sonnenstunden sind rar: Zu früh also, um im Garten Gemüse anzubauen. Allerdings lassen sich bestimmte Sorten bereits im Januar in der Wohnung vorziehen. Doch welche sind das und worauf muss man dabei achten?
Ein klarer Vorteil des Vorziehens liegt laut der Zeitschrift „Ökotest“ darin, dass die Pflanzen bereits früh wachsen und so als kräftige Jungpflanze ins Freiland umziehen können. Sie brauchen einen hellen, warmen Standort. Ein Fensterplatz bietet sich also an – aber bitte nicht direkt über einer Heizung.
Vier Inspirationen für junges Grün auf der Fensterbank:
Wichtig beim Vorziehen auf der Fensterbank: Den Boden bei allen Pflänzchen gut feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
Manche Gemüsesorten wie etwa Paprika, Chili, Aubergine oder Süßkartoffel haben laut Nabu Berlin eine längere Keimzeit und können ebenfalls ab Januar oder Februar vorgezogen werden.
„Ökotest“ weist allerdings darauf hin, dass diese Pflanzen viel Wärme (mehr als 20 Grad Celsius) und Licht brauchen, um zu keimen. Eine Pflanzenlampe und eine Heizmatte können helfen.
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