Rasmus Kristensen verlässt auf eigenen Wunsch vorzeitig Eintracht Frankfurt. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, geht der Defensivspieler aus familiären Gründen zurück nach Dänemark. Künftig wird der 28-Jährige für seinen Jugendclub FC Midtjylland spielen. „Auch wenn wir ihn nur ungern ziehen lassen, wollten wir seinem Wunsch keine Steine in den Weg legen und haben dem Wechsel zugestimmt“, sagte Sportvorstand Markus Krösche.
Im Gegenzug verpflichteten die Frankfurter Midtjyllands Offensiv-Juwel Malik Pimpong. Der 18 Jahre alte dänische Stürmer unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2031. „Malik Pimpong bringt als junger Spieler viel Talent und Perspektive mit. Wir wollen ihn behutsam an das Niveau heranführen, seine Entwicklung gezielt fördern und ihm gleichzeitig Stabilität geben. Wir sind überzeugt, dass er bei uns ein Umfeld vorfindet, in dem er sein Potenzial Schritt für Schritt ausschöpfen kann“, sagte Sportdirektor Timmo Hardung.
Wie bei Kristensen, der bei der Eintracht noch einen Kontrakt bis 30. Juni 2029 besaß, machten die Hessen auch bei Pimpong keine Angaben über die Ablösemodalitäten. „Ich verlasse die Eintracht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen, gleichzeitig möchte ich wieder in unmittelbarer Nähe zu meiner Familie leben und dort meine Karriere fortsetzen“, begründete der dänische Nationalspieler seine Entscheidung.
Kristensen war im Sommer 2024 auf Leihbasis von Leeds United nach Frankfurt gekommen und avancierte schnell zum unumstrittenen Stammspieler. Im vergangenen Sommer wurde er dann fest verpflichtet. Für die Frankfurter lief er in 71 Pflichtspielen auf. „Sportlich und privat hatte ich hier eine großartige Zeit, die ich nicht vergessen werde. Mein Sohn ist in Frankfurt geboren, das wird uns für immer mit dieser tollen Stadt verbinden“, sagte Kristensen.
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