Kurioser Polizeieinsatz bei Merkendorf: Jugendliche überfallen falsches Zeltlager | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.08.2026 10:08

Kurioser Polizeieinsatz bei Merkendorf: Jugendliche überfallen falsches Zeltlager

Am Freizeitzentrum Weißbachmühle kam es zu einem kuriosen Zwischenfall wegen zweier parallel stattfindender Zeltlager. (Archivbild: Jim Albright)
Am Freizeitzentrum Weißbachmühle kam es zu einem kuriosen Zwischenfall wegen zweier parallel stattfindender Zeltlager. (Archivbild: Jim Albright)
Am Freizeitzentrum Weißbachmühle kam es zu einem kuriosen Zwischenfall wegen zweier parallel stattfindender Zeltlager. (Archivbild: Jim Albright)

Einen Polizeieinsatz hat am frühen Mittwochmorgen die Aktion von Jugendlichen auf einem Zeltplatz bei Merkendorf (Landkreis Ansbach) ausgelöst. Sie hatten einen „Überfall” auf eine befreundete Zeltgruppe geplant, erwischten aber die Falschen.

Wie die Polizeiinspektion Ansbach berichtet, trug sich das kuriose Geschehen gegen 2.30 Uhr am Freizeitzentrum Weißbachmühle zu. Dort hatten sowohl die Kolpingfamilie Hilpoltstein als auch die DLRG-Gruppe Freudenberg jeweils ein Zeltlager errichtet.

Fünf Jugendliche schlichen sich in der Nacht an, um am Zeltlager der Kolpingfamilie die Lagerfahne und andere Gegenstände zu klauen. Derartige scherzhafte Aktionen sind üblich, ähnlich dem Maibaumstehlen. Später soll die Beute dann stets gegen Belohnung eingetauscht werden.

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Die fünf Jugendlichen landeten im falschen Proviantzelt

Allerdings kamen die fünf Diebe durcheinander. Statt bei der Kolpingfamilie landeten sie im Proviantzelt der DLRG. Dort stahlen sie Pfannen, Töpfe und Lebensmittel. Dabei wurde auch ein Durchlauferhitzer beschädigt.

Zur Klärung des Sachverhalts rückte bald darauf die Polizei an. Sie konnte die Jugendlichen noch vor Ort antreffen. Diese gaben ihre Beute freiwillig wieder heraus. Ob sie nun mit juristischen Folgen rechnen müssen, ist noch unklar: Laut Polizei wurde eine Ereignismeldung an die Staatsanwaltschaft Ansbach übersandt. Der entstandene Sachschaden liegt bei 200 Euro.

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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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